#schaffendürfen

Finale “Wer hat nicht gern Buschfunk gehört”

Freunde des gesprochenen Wortes,

es ist soweit. Nach acht Jahren #schaffendürfen, 238 Beiträgen und über 76 Stunden Podcast-Content schaltet der Buschfunk seine Mikros ab. Dieses Finale begehen wir aber mit dem Knall, der diesem Projekt würdig ist. Schaut mit uns gemeinsam auf die Buschfunk-Historie und erfahrt, was unsere ganz persönlichen Highlights waren…

Im Jahr 2012 meldeten sich das erste Mal drei junge Menschen mit dem Slogan “Freunde des gesprochenen Wortes.” Die drei saßen damals in einem Kellerraum für Blasmusiker, hatten nur ein (!) zweitklassiges Mikrofon für alle und wussten schon damals nicht so richtig, was sie taten. Viel hat sich seitdem verändert, manches ist aber auch gleich geblieben. Der Buschfunk-Podcast gründete sich zu einer Zeit, als es das Medium noch nicht wie Sand am Meer gab. Er sollte informieren, unterhalten und zur Diskussion anregen. Er wollte eine junge Zielgruppe ansprechen und innerhalb der Johannischen Kirche für eine andere Form der Öffentlichkeitsarbeit werben. Dabei hat er in acht Jahren für die eine oder andere Überraschung und auch Kontroverse gesorgt.

Anfang 2016 stellte sich das Projekt mit einem neuen Mitstreiter neu auf. Jede Woche Freitag um 18 Uhr erschien jetzt ein neuer Beitrag. Die Regelmäßigkeit ließ den Buschfunk zur lebendigen Plattform werden, erforderte aber auch großes Engagement und Disziplin der vier ehrenamtlichen Podcaster. Von Anfang an war klar, dass dies nicht ewig so weitergehen wird. Es gab ein Enddatum. Der letzte Freitag im Jahr 2020. Heute.

Im Buschfunk Finale schauen Rüdiger, Dimitri, Janosch und Robin auf die vergangenen acht Jahre zurück. Mit Hörbeispielen lassen wir einzelne Momente wieder aufleben, wir erklären, wie es zu neuen Formaten kam und wie wir gearbeitet haben. In dieser letzten Mammut-Folge rekaputulieren wir, lesen gemeinsam in internen Dokumenten und reflektieren über erfolgreiche, emotionale und kontroverse Beiträge. Außerdem kürt jeder der Buschfunker seine persönlichen Highlights und gibt einen kleinen Ausblick auf seine Zukunft…

Wie im Podcast schon erwähnt ein riesiges DANKE, an alle, die vor und hinter dem Mikro bei diesem Projekt dabei waren. Und natürlich auch an alle Hörerinnen und Hörer, die uns seit acht Jahren begleiten oder auch später dazugekommen sind. Wir werden euch auch vermissen, doch so manch andere Projekte stehen ja sowieso wieder an…

Für alle, die jetzt Panik kriegen: Die Buschfunk-Webseite und damit alle Podcasts werden wir nicht gleich vom Netz nehmen. Ihr könnt also wie gewohnt erstmal weiterhin auf alles zugreifen.

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Zuletzt noch eine Ermutigung an junge Medienschaffende: Probiert euch aus, lernt, scheitert, steht wieder auf, bleibt am Ball, lasst euch nicht unterkriegen, habt Erfolg und hört auf, wenn es noch schön ist! #schaffendürfen

Kuss aufs Ohr von euren vier Lieblings-Podcastern!

Dimitri, Janosch, Rüdiger & Robin
Buschfunk-Redaktion

"Wer hat nicht gern Buschfunk gehört."
2012 - 2020

Kolumne “Aufhören”

Freunde des gesprochenen Wortes,

holt die Taschentücher raus, haut die Löffel in die übergroße Eispackung und dreht “Time to say goodbye” auf Anschlag! Der Buschfunk liefert jetzt seine letzte Kolumne aller Zeiten final ever. Wir teilen nochmal richtig aus, vor allem gegen uns und sind dabei so weinerlich, wie es unsere Tränendrüsen nur so hergeben. Wir reden übers Aufhören und warum das in diesem Fall wirklich nur gut tut…

Bald ist alles vorbei. Nicht Corona, keine Sorge, aber der Buschfunk Podcast dreht in wenigen Wochen seine Mikros ab. Für immer. #Heul #Heul #Endlich Es könnte alles so schön sein, wenn sich die vier Jungs doch nur noch mal zusammenraufen könnten. Die Backstreet Boys haben es doch auch geschafft und es muss ja nicht für weitere fünf Jahre sein. #YouAreMyFire #TheOneDesire

Doch um mal ganz ehrlich zu sein: Die ganze Redaktion ist heilfroh und der Sekt steht gut gekühlt ready für den Tag der Tage. Warum fragt ihr euch jetzt sicherlich? Es liegt tatsächlich nicht an euch, sondern an uns. Wer den Buschfunk verstehen will, muss zurück zu seinen Anfängen gehen. Seit 2015 gibt es jetzt wöchentliche Beiträge und gegründet wurde das Projekt schon drei Jahre zuvor. #schaffendürfen #heidewitzka #sindwiralt?!

2012, Alter?! Wer sich erinnert, in dem Jahr machte sich Kino-Bilbo auf die Reise zum Erebor, Facebook kaufte ein kleines Unternehmen namens Instagram und Luca Hänni gewann VÖLLIG VERDIENT das Finale von “Deutschland sucht den Superstar”!!111!! #LoveYouLuca #DontThinkAboutMe Die Gründung eines kleinen Podcast-StartUps ohne Geld und Kompetenz ging dagegen fast etwas unter. Heute lässt sich definitiv sagen: 2020 ist mit 2012 trotz NUR acht Jahren kaum noch zu vergleichen. Im Guten wie im Schlechten. #SorryLuca

Die Idee des Buschfunk war: Diskutieren, Kitzeln, Vorschlagen, Anregen, Anstupsen, zum Lachen bringen und ja, auch LOBEN?! Mit an Bord: Vier junge Wilde, die sich selber gerne reden hören und alle überdurchschnittlich gut aussehen. Also letztlich ein Himmelfahrtskommando zum Mithören. Immer bereit, die nächste Watschn zu kassieren. #einstecken #AndereWange Und zu unserer großen Freude, gab es in den letzten Jahren eine kontinuierliche Entwicklung.

Nicht nur woanders, sondern – man glaubt es kaum – auch bei uns. Janosch trägt kürzere Haare, Dimitri hat eine neue Brille, Rüdiger fährt jetzt Ski und Robin… nee, bei dem ist alles beim Alten, aber drei von vier ist doch keine schlechte Quote. Abgesehen davon sind die vier Boys ganz schön alt geworden. #Familienvater #Gerücht Und man munkelt, einige aus der Redaktion trinken manchmal alkoholfreies Bier und nutzen schon Produkte gegen müde Männerhaut. Kurzum: Die rebellischen Vier von Tankstelle nehmen sich die eigene Rolle selbst kaum noch ab.

Wo wir nicht mehr können, wollen wir jetzt großzügig und gönnerhaft Platz machen für eine neue Generation: Wir sind gespannt auf die zahlreichen motivierten, jungen Talente, die sich Hals über Kopf in wahnwitzige Medien-Projekte stürzen, Menschen um sich herum begeistern und die Kreativität aller zum Glühen bringen. #JetztKannAuchMalDieJugendWasMachen #Hoffungsträger*innen

Aufhören hat oft einen bitteren Beigeschmack. Hört man auf wegen Ermüdung, Frustration oder Versagen? #DreimalCheck Aber eigentlich hört man viel zu selten schöne Dinge zum richtigen Zeitpunkt auf. #SorryNochmalSchatz Der Volksmund sagt: “Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.” Der Buschfunk hört lieber auf, WENN es noch schön ist. Und jedes Aufhören bietet die Möglichkeit für einen Neuanfang. Apropo: Kennt jemand einen coolen Namen für einen frechen Youtube-Kanal? Wir haben gehört, da tummeln sich inzwischen die jungen Leute… #VideoKilledTheRadioStar

Ihr merkt gerade schon, wir versuchen die Kolumne gerade noch mit einigen Sätzen in die Länge zu ziehen. Damit es nicht endet… #Schluchz Nee, eigentlich haben wir keine Ideen mehr. Schon gemerkt? Also im Ernst: Die Kolumne verabschiedet sich nach fünf Jahren Bissigkeit, Schwachsinn und unnötigem Ärger. Mit einem lachenden und einem blauen Auge. Jedes Projekt hat seine Ablaufzeit und der Buschfunk Podcast ist jetzt seit mindestens fünf Jahren drüber. Deshalb: aufgehört.

Janosch & Robin
Buschfunk-Redaktion

Buschfunk Jahresrückblick 2019

Freunde des gesprochenen Jahres,

Menschen, Podcasts, Ovationen: 2019 ist fast am Ende und wir blicken in einer vollgepackten Sendung der Superlative zurück auf die schönsten Beiträge, die peinlichsten Momente und die größten Aufreger des Jahres. Dazu gehört natürlich auch ein kleiner Ausblick auf 2020. Oder wie wir sagen: Das Jahr des Buschfunks…

Puuh, wo fangen wir bloß an? Egal, ob “Nahdran”-Interviews zum Mitweinen, Wurfsendungs-Stimmen zum Dahinschmelzen oder authentische Emotionen beim Handzettel-Verteilen – in den letzten 12 Monaten gab es von der Buschfunk-Redaktion viel Bewährtes. So langsam merkt man uns alten Podcast-Hasen an, dass wir den Kram hier schon seit vier Jahren machen. Doch mit generationsübergreifenden Audio-Projekten (Radio GSR lässt grüßen) oder dem brandneuen (und von uns erfundenem Distrubutionsmittel des) Newsletter war auch einiges Neues dabei und wir schwebten galant und fast ohne nachhaltige Schäden durch 46 Beiträge. Das alles hier zusammenzufassen ist selbst für uns Wortliebhaber kaum möglich, deswegen wollen wir mit euch zusammen traditionell resümieren: MIT DER GROSSEN BFUNK-AWARDS-GALA!!!1!ELF!

Was hat uns am besten gefallen? Was hat wider Erwarten überhaupt nicht funktioniert? Und wer hat unsere schlechten Gags gar nicht erst verstanden? Hört also rein, stimmt ab und gewinnt mit etwas Glück und viel Gottvertrauen das Buschfunk-Carepaket inklusive Sauna-Gutscheinen für Vidafit und vielen (oder nur ein paar, mal schauen) weiteren Überraschungen! Wichtig: Damit wir eure Kontaktdaten haben, schreibt uns bitte nach dem Abstimmen entweder einen Mail an buschfunk.redaktion@gmail.com oder hinterlasst uns einen Kommentar. Unter allen Einsendern verlosen wir dann den Preis. (Und ja, der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.)

Worauf warten wir noch? Ab zu den Kategorien:

Bestes Interview / Beste Reportage 2019

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Beste Wurfsendung 2019

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Beste Kolumne 2019

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Bestes Titelbild 2019

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Aber wir wissen, dass viele von euch den Jahresrückblick nur aus einem Grund hören: dem Blick hinter die Kulissen mit Buschfunk-Hautnah! Welcher Redakteur hat schon mal das Bett mit dem anderen geteilt? Wer hat sich nur geprügelt und wann fliegt den vieren die ganze Kiste (endlich) um die Ohren? Freut euch: Denn FAST alle dieser Fragen werden nach der Bfunk-Awards-Gala wieder ungeschont ehrlich beantwortet…

Was sind Eure Highlights aus diesem letzten Buschfunk-Jahr? Welche eurer Favoriten sind gar nicht unter den Nominierten? Schreibt es uns in den Kommentaren oder in einer Mail an buschfunk.redaktion@gmail.com

Wie auch in den letzten Jahren möchten wir die Gelegenheit nutzen, ein großes DANKE an alle Hörerinnen und Hörer bzw. sonstige Unterstützer*innen dieses Podcasts zu sagen. OHNE EUCH IST ALLES DOOF! Wir geben damit ab in die Winterpause, nutzen die Zeit zur Aufnahme vieler neuer Podcasts und kehren am 14. Februar 2020 furios zurück. Wir hören uns im neuen Jahr und freuen uns darauf, denn wer hört nicht gern Buschfunk! #schaffendürfen #gernemehr

Robin, Dimitri, Janosch & Rüdiger
Buschfunk-Redaktion

Buschfunk Jahresrückblick 2018

Freunde des gesprochenen Jahres,

ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu und damit wird es wieder Zeit für den großen Rückblick und die schönste Gala, die das Podcast-Universum zu bieten hat. Also pflückt Eure Fliegen, schnallt die Krawatten enger und sperrt die Lauscher auf. Hier kommen die Bfunk-Awards!

Was für ein Jahr liegt da wieder hinter uns?! Wir hatten Funkstürme, Nebelrauschen und Audioschnee. Vor allem sind auf dieser kultigen Plattform aber wieder 44 Beiträge erschienen. Dabei war vieles zum Lachen und Weinen, ab und zu wurde es sogar ernst oder seriös. Aber was hat Euch am meisten bewegt, zu Tränen gerührt oder schockiert zurückgelassen? Bei den Bfunk-Awards könnt Ihr abstimmen, welches die besten Beiträge des Jahres waren! Gebt weiter unten Eure Stimme ab und gewinnt ein fantastisches Buschfunk-Carepaket für Euch und Eure heimliche Liebschaft! Als Highlight legen wir zwei Gutscheine für die Buschfunk-bekannte Vidafit-Sauna in der Friedensstadt rein.

Also hört in den Podcast rein, resümiert mit uns über die besten Buschfunk-Beiträge des vergangenen Jahres, stimmt mit ab und gewinnt! Wichtig: Damit wir eure Kontaktdaten haben, schreibt uns bitte nach dem Abstimmen entweder einen Mail an buschfunk.redaktion@gmail.com oder hinterlasst uns einen Kommentar. Unter allen Einsendern verlosen wir dann den Preis. (Und ja, der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.)

Aber jetzt zu den Kategorien:

UPDATE: Die Abstimmung ist leider schon beendet.

Bestes Interview / Beste Reportage 2018

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Nachhören:
Friedensstadt akustisch erleben, Glaubensprofil von Michael kennenlernen und Musikstunde mit Siegfried.

Bestes Titelbild 2018

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Nachschauen:

Nach der großen der Verkündung der Nominierten für die Bfunk-Awards gewähren wir Euch wieder einen völlig authentischen Blick hinter die Kulissen: Verstehen sich die Redakteure wirklich so gut wie sie immer tun? In welches Mikro sprechen diese Aufmerksamkeitssüchtigen, wenn der Buschfunk Pause macht? Erfahrt es exklusiv in Buschfunk-Hautnah.

Was sind Eure Highlights aus diesem letzten Buschfunk-Jahr? Was haben wir sträflicherweise nicht nominiert? Sagt es uns in den Kommentaren oder schreibt uns an buschfunk.redaktion@gmail.com

An dieser Stelle möchten wir allen Hörern und Unterstützern herzlich danken. Dass wir dieses Projekt jetzt drei Jahre machen, freut uns außerordentlich und das verdanken wir Euch! Die Redaktion meldet sich ab in die Winterpause, wir kommen zurück am 15. Februar 2019. Wir hören uns im neuen Jahr und freuen uns darauf, denn wer hört nicht gern Buschfunk! #schaffendürfen #gernemehr

Robin, Dimitri, Janosch & Rüdiger
Buschfunk-Redaktion

Buschfunk “Your Wunschzettel, Our Workzettel”

Freunde des gesprochenen Wortes,

jetzt gibt’s was auf die Weihnachtsmütze! Der Heiland hat sich angekündigt und deshalb stehen in den kommenden Wochen wieder die Johannischen Weihnachtsmärkte an. Weil diese sich nicht von alleine machen (#überraschung), dürfen wir alle gemeinsam wieder liefern. Für die unter Euch, die noch mit der Motivation kämpfen, liefert heute erstmal der Buschfunk.

Am 1. Advent in Düsseldorf, im Berliner Sankt-Michaels-Heim, auf Gut Schönhof, in Velten, Wittenberg und in Ahrensburg, am 2. Advent dann in Berlin-Kaulsdorf und im brandenburgischen Waldfrieden. Nicht zu vergessen noch der 3. Advent im schönen Dresden. Viele Weihnachtsmärkte bedeuten viel Arbeit und deshalb haben wir wieder eine breit gefächerte Marketing-Kampagne für unsere eigene Motivation gestartet. Nicht, dass wir das nötig hätten, wir hatten einfach noch Zeit über. 

Also lauscht rein ins Radio Polar, mit Christmas-Rudi und einigen Werbespots für all euch fleißigen Bienchen da draußen. Denn vergesst nicht:

Die anderen schreiben Wunschzettel, wir arbeiten sie ab.
Zitat zum Advent

Ab Mittwoch, den 28. November 2018, darf im Waldfrieden mit Euch geschafft werden. Wenn Ihr beim Aufbau und generell beim Markt mithelfen wollt, nach Schlafplätzen oder weiteren Infos sucht, meldet Euch gerne bei Matze. Hier seine Kontaktdaten:

Matthias Klavehn
Tel.: 033731/10556
E-Mail: matthias@klavehn.de

Natürlich kann aber auch bei all den anderen Märkten viel geholfen werden, wendet Euch bei Bock bitte an die jeweils Verantwortlichen.

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Dimitri, Janosch & Robin
Buschfunk-Redaktion

Kolumne “Dem Herbst Entgegenfeiern”

Freunde des gesprochenen Wortes,

auch wenn der Blick aus dem Redaktionsgebäude etwas anderes verspricht, müssen wir die Zeichen der Zeit erkennen: Die Blätter halten sich nur noch mit müher Not am wettergegerbten Geäst. Sie klammern sich an die Power des Trees, doch werden sie fallen, bunt und leise. Es herbstet. Und der Buschfunk lullt sich ein in die Depression, um wie ein Phönix voller Elan aus dem Blätterhaufen emporzusteigen.

Ach liebe Hörerinnen und Hörer, wir haben es manchmal nicht leicht. Nein wirklich. Wir Buschfunker und Redaktionsmitglieder sind auch nur Getriebene des #herbstblues. Ein schaffensreicher Sommer liegt hinter uns, die Schule hat wieder angefangen und selbst das Erntedankfest ist vorbei (#dankenochmal). Wir stehen im Dunkeln auf, reiben uns die Redaktionsäuglein und wenn die Feierabendstunde schlägt, ist die Sonne schon wieder von dannen.

Der Alltag hat uns wieder, kein großes Kirchenfest in Sicht. Worauf sollen wir uns denn freuen? Statt abends bei einem Gläschen herbstlich gereiften Traubensaft Pläne zu schmieden und Revolutionen auszuhecken, denken wir lieber über das nächste Pfingsten nach: Was zieh ich an? In welchen Dienst trag ich mich ein? Wie viele gute Gespräche werde ich führen? (Und nochmal zur Kleidung: Soll ich nicht besser jetzt schon bestellen? #irdischesgewand)

Wir wissen, was Ihr jetzt sagt: Moment mal, habt Ihr in Eurer flapsigen Depression nicht ein Fest vergessen? Ist seit 2018 Jahren ein recht großes Ding, kann man selbst in schäbigen Ställen feiern und es gibt Gold… Na, klingelt das was? Glöckchen vielleicht? Klar, geht um Weihnachten. Heiliger Abend, X-mas oder Feliz Navidad, senoritas!!

Ja, natürlich ist das auch noch etwas hin. Genauer gesagt sechsundsechzig Tage oder auch 95.040 Minuten. Aber kommt schon, gefühlt stehen Weihnachts-Schoko-Mandel-Zimt-Marzipan-Honig-Printen-Nelken-Weihnachtsmänner und Plätzchen schon seit Monaten in den Regalen.  Riecht Ihr nicht auch schon den Glühwein? Leute, es geht wieder los!!! 

Viel wichtiger aber als das nahende Fest: die Vorbereitung. Noch näher sind nämlich die Weihnachtsmärkte, die in zahlreichen Gemeinden wieder anstehen. Und da gibt es viel, also wirklich viel zu tun. Jede Woche braucht eine neue Gemeinde Hilfe: neben Ständen bauen und Kerzen großziehen, gilt es Handzettel zu verteilen (#cnd2019), Kränze und Holz-Engelchen zu künstlern, Lichter der Kraft an den Sternenhimmel zu tackern, Gebäck mit süßesten Kariesbomben zu verzieren und herzzereißende Weihnachtsgeschichten aus verstaubten Literaturschinken auszugraben. Und wenn möglich, sollte all das auch noch mit einem Lächeln passieren. Wo bleibt da Zeit für eine Herbstdepression?!

Wir haben das mal durchgerechnet, an sich alles ganz easy: Jede gern gemachte, ehrenamtliche Arbeit im Prä-Advent (also die vier Wochen vor den vier Wochen vor Weihnachten) wird auf Eurer Lebensblume mit dem Multiplikakator von 2,4 verrechnet. Wichtig ist nur, dass Ihr die Belege behaltet und notfalls oben nochmal dran erinnert. #bürokratieofheaven

Also: Wer in der Weihnachtszeit früh mit dem #schaffendürfen anfängt, mittags weitermacht und abends zur Hochform aufläuft, der erzielt nicht nur für sich, sondern für alle seine Nächsten eine Win-Win-Win-Win-Win-Situation. Aber jetzt mal ehrlich, wir wissen eine anstrengende Zeit steht bevor, aber ist sie doch perfekt geeignet, um jeder Form von #herbstblues entgegenzutreten.

Also anstatt Sommer, KiTaWo und Erntedankfest hinterherzutrauern, gilt es entgegenzufeiern. Und zu arbeiten. Es gibt wirklich genug zu tun und wenn wir eines nun wirklich nicht erlebt haben in den letzten 2018 Jahren, dann, dass unsere Arbeit und Engagement nicht gebraucht werden.

Die drei heiligen Könige habens auch nur pünktlich zum 24. Dezember in den Stall geschafft, weil sie rechtzeitig losgelaufen sind…

Janosch & Robin
Buschfunk-Redaktion

Buschfunk Jahresrückblick 2017

Freunde des gesprochenen Wortes,

die Zeit verfliegt so schnell wie schlecht geölte Stimmen. Buschfunk blickt auf Jahr 2 seiner Existenz zurück und damit auf 42 Beiträge, Monate voller #schaffendürfen, viel Ärger, Freude und Spaß. Seid dabei, wenn das gesamte Buschfunk-Team den großen Jahresrückblick begeht und mit euch über das beste, lustigste und kurioseste entscheidet. Aufnahme: START!

2017 hat der Buschfunk-Redaktion viel abverlangt: Arbeitszeit, Nerven, Arbeitszeit und auch Nerven. Umso schöner ist es jetzt zurückzublicken. Aber nur ganz kurz (zugegeben mit Überlänge), bevor wir 2018 dann richtig durchstarten. Wie schon im letzten Jahr verleihen wir deshalb die Bfunk-Awards, aber nur an die besten Beiträge einer bestimmten Kategorie. Das besondere dieses Mal: Ihr stimmt ab! Gebt einfach weiter unten eure Stimme ab und gewinnt neben einem tollen Care-Paket eine exklusiv-limitierte Sonderedition-Superspecial-Buschfunk-Tasse!

Also hört in den Podcast rein, resümiert mit uns über die besten Buschfunk-Beiträge des vergangenen Jahres, stimmt mit ab und gewinnt! Wichtig: Damit wir eure Kontaktdaten haben, schreibt uns bitte nach dem Abstimmen entweder einen Mail an buschfunk.redaktion@gmail.com oder hinterlasst uns einen Kommentar. Und allen Einsendern verlosen wir dann den Preis. Aber jetzt zu den Kategorien:

 

Bestes Interview / Beste Reportage 2017

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Nachhören:
Kurztrip nach Weißrussland, Gerold kennenlernen und die Reportage zum Handauflegen.

 

Beste Wurfsendung 2017

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Nachhören:
Mit dem Reportage-Team auf hoher See, Umfrage zur Jugendlichkeit und des Buschfunks erste Sitcom.

 

Beste Kolumne 2017

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Nachlesen:
Sich ordentlich motivieren lassen, kollektives Zunge rausstrecken und ab ins johannische Kloster.

 

Beste Werbung / Bestes Sponsoring 2017

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Nachhören:
Ab zur Arbeitswoche auf dem Schönhof, ordentlich am Kraft-Bier schnüffeln und Abgehen zum Track des CND 2017.

 

Bestes Titelbild 2017

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Nachschauen:

Nach der großen Bfunk-Award-Gala gibt es wie schon im letzten Jahr einen seltenen Blick hinter die Kulissen. Wie tickt das Team wirklich? Und was ist für 2018 geplant? Erfahrt es im Making-Of-Format “Buschfunk Hautnah” und im abschließenden Resümee. Viel Spaß beim Lauschen!

Was sind Eure Highlights des Jahres 2017? Oder wurden sie schändlicherweise gar nicht nominiert? Was wünscht Ihr Euch für das kommende Jahr? Schreibt es uns gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Nach zwei Jahren nochmal ein großes Dankeschön an alle Unterstützer und Hörer! Die Redaktion meldet sich ab in die Winterpause, freut sich aber jetzt schon auf dessen Ende am 16. Februar. Wir hören uns 2018 und freuen uns darauf, denn wer hört nicht gern Buschfunk! #schaffendürfen #gernemehr

Robin, Dimitri, Janosch & Rüdiger
Buschfunk-Redaktion

Buschfunk “Christmas Note Düsseldorf 2017”

Freunde des gesprochenen Wortes,

es ist uns eine große Freude das größte Event des Jahres anzukündigen. Liebe, Musik und Handzettel kommen Ende November in die westlichste Gemeinde. Noch in diesem Jahr steigt das Christmas Note Düsseldorf 2017. Seid dabei, wenn jeder dabei ist. Wer dieses Festival verpasst, dem ist nicht mehr zu helfen. 40.000 Teilnehmer Handzettel und ihr…

Ein Festival der Liebe braucht drei Dinge: tolle Menschen, Musik und Handzettel. Diese wahre Formel ist so alt wie der Handzettel selber. Die Gemeinde Düsseldorf möchte für den diesjährigen Adventsmarkt so viele Handzettel in Briefkästen und Postverteiler stecken wie nie zuvor. Aber das schafft sie nicht alleine, sondern nur mit EUCH!

Deshalb wird aus einem Wochenende voller Handzettel gleich ein ganzes Event für jung und alt, für groß und klein. Kommt in den Westen um zu feiern und zu verteilen. Vom 24. bis zum 26. November 2017 steigt die Sause in Kaarst. Neben spannenden Wanderungen am Tag gibt es gemütliches Beisammensein, Musik und Liebe, Liebe, Liebe. Unterbringung erfolgt bei der Gemeinde, Essen und Duschen sind mit drin. Das tolle dabei: Ihr könnt trotzdem zu euren Adventsmärkten in SMH, Waldfrieden, Kaulsdorf, Hamburg und so weiter, denn das CND 2017 findet schon vorher statt.

Freut Euch auf den offiziellen Trailer zum Christmas Note Düsseldorf 2017. Hört rein und vor allem: Seid dabei!

Ein großer Dank geht an den musikalischen Künstler skypierr, der den Song extra für uns komponiert hat. Mehr von ihm findet ihr unter folgendem LINK.

Ladet Euch die Anmeldung und das Plakat zum Christmas Note Düsseldorf HIER runter, sagt anderen Bescheid und SEID DABEI! Anmeldeschluss ist der 12. November 2017.

Die Buschfunk-Redaktion lässt sich das Event auf jeden Fall nicht entgehen, wir freuen uns auf Euch.

Dimitri, Robin & Janosch
Buschfunk-Redaktion

Kolumne “Jo mei, a Festal halt”

Freunde des gesprochenen Wortes,

ein Fest steht an, da darf der Buschfunk nicht fehlen! Mindestens 1,5 Personen unserer Redaktion sind waschechte Bayern und wir sind in größter Vorfreude auf die Wiesn. Und da wir nicht mehr lallfrei reden können, diese Woche erneut eine Kolumne in schriftlicher Form über das Für und Wieder von Fest und Innehalten.

Da sitzt daaha. Dea Bayar. A Hüdal auf und a gescheide Moas in der Händ. Mehr brauchts a  net.

Damit wäre jedes Klischee bedient. Aber es ist ja auch was dran. Der Bayer trinkt gern und steht dazu. Am liebsten zum Oktoberfest, also im September. Einmal im Jahr wird die Landeshauptstadt des Freistaats besetzt. Von Touristen, die gerne wären wie der Bayer. Also Säufer. Das sind leichte Erklärungen, die uns nie gereicht haben. Schauen wir also unters Dirndl und in die Lederhose. Oder einfach hinter die Kulissen.

Wer wirklich schon mal am Sendlinger Berg flanierte, weiß dass das nicht alles ist: Das alte Karusell von 1950 quietscht lauter als die Fangemeinde, die Tracht von Opa Huber ist so ausgebeult wie seine fleischliche Hülle auf dem Bierbauch und während kaum noch einer die Texte zur Blasmusik kennt, lädt der Vier-Viertel-Takt doch zuverlässig zum Schunkeln ein. Touristen füllen Kassen, gibt es da noch Tradition?

Angefangen hat alles, wie sollte es anders sein, mit Mann und Frau. Gut, paar Pferde waren auch noch dabei, aber eigentlich ging es 1810 um die Vermählung von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese (nach der sogar extra eine Wiese benannt wurde). Die beiden wollten zur Hochzeit mal richtig einen drauf machen. Anlässlich dessen gab es in Minga unzählige private Feierlichkeiten, Pferderennen, Umzüge und alles, was ein Fest sonst noch brauchte. Leider sollte es noch einige Jahre dauern, bis endlich auch Kletterbäume, Kegelbahnen und Schaukeln dazu kamen. Ab 1880 wurde dann auch der Hopfen und der Malz essentieller Bestandteil und der schlimme, ja wirklich schlimme Kommerz nahm seinen Lauf.

1.000.000.000 Euro. Das ist eine eins mit neun Nullen, Leute (1 Milliarde). So viel Geld tragen die Einheimischen, Touristen, Traditionsliebhaber und Bierdienstleistende jährlich zusammen, um zu feiern. Das weltweit größte Volksfest erwirtschaftet mehr, als so manch Salomenischer Inselstaat in einem Jahr. Trotz viel Tradition hat das Oktoberfest ein klares Ziel: Geld verdienen, viel sogar. Das muss man nicht mögen, aber es ist die ehrliche Nummer. Wir vom Buschfunk würden das Geld auch nehmen.

Wir fassen zusammen: Eine Gruppe Eingeborener trifft sich mit Zugereisten, um tagelang Tradition zu leben. Die einen essen Hähnchen, die anderen Klöße. Männer tragen ledernde Hosenwaren während die Frauen alles hochschnüren. Es gibt Freizeitprogramm für jung und alt, die Halle wird festlich geschmückt und man darf ein letztes Mal am Biertisch in der Herbstsonne sitzen. Dazu dann ein, zwei und manchmal auch drei frisch gezapfte, deutsche Kulturgüter. Man freut sich über tolerantes und überbrückendes Zusammensein. Ein großer Dank an den Schöpfer darf nicht fehlen. Nicht abschweifen! Wir sind noch beim Oktoberfest. Den Wiesn-Gottesdienst gibt es seit 1956, jedes Jahr zudem es einige Taufen und der Pfarrer hilft hinterm Tresen mit.

Jetzt ist München für manche zu weit weg. Aus Berlin zum Beispiel ein ganz schön weiter Weg. Glücklicherweise gibt es auch näher dran Festlichkeiten, die sich vielleicht von Mutter Bavaria haben inspirieren lassen. Muss ja nicht nur sie finanziell profitieren. Solange alle fröhlich sind, ist doch schön. Manchen ist das aber zu viel. Zu viel Musik, zu viel Trinkerei zu viel eigenwillige Freistaat-Kultur und zu viel Kommerz. Absolut legitim, bayerische Tradition muss nicht jedem gefallen.

Und eigentlich ist zum Michaelistag seit Jahrhunderten Dank für die Ernte angesagt. Vielleicht in stiller Andacht, aber vor allem mit vollem Bewusstsein, dass wir wirklich dankbar sein können dürfen.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Der ernsthafte Dank mit dem Trubel des Geschäfts? Nichts, beides ist erlaubt. Auch wir mögen beides. Die Frage ist nur, was wir wollen. Wann, wo und für die Zukunft: Wohin?

Robin & Janosch
Buschfunk-Redaktion

Buschfunk “Workweek Schönhof”

Freunde des gesprochenen Wortes,

uns erreichen in letzter Zeit vermehrt Anfragen von verzweifelten Hilfe-Wollenden. Wo sind neue Projekte? Wo kann ich meine Zeit und Aufopferung reinpumpen? Der Buschfunk wäre nicht der Buschfunk, wenn wir nicht dank exzellenten Quellen über den nächsten großen Arbeitseinsatz Bescheid wüssten. Und alles hochunterhaltsam für Euch aufbereiten.

Vor 40 Jahren, Januar 1977, erwarb das Johannische Aufbauwerk (Johannisches Sozialwerk) das Gut von Graf von Schönborn in der fränkischen Schweiz. “Dieses Haus soll der Jugend übergeben werden, die mit den Alten zusammen aus dem Nichts das Neue schafft”, hieß es zur Einweihung. Nun, es ist soweit! Der nächste große Arbeitszyklus geht los und Du kannst live mit dabei sein. Denn wer in den letzten Wochen ein aufmerksames Auge auf den Gut Schönhof wirft, merkt, dass sich hier ordentlich was tut.

Zu immer mehr Wochenenden treffen sich Jugendliche und Junggebliebene aus ganz Deutschland und schwingen gemeinsam Schraubenmuffe und Mutterzange. Wir haben über die neuesten Entwicklungen mit Arbeits-Allzweckwaffe Lukas Klavehn gesprochen.

Was zu schaffen gedarft wird, in welcher krassen Tradition ihr damit steht und wieso #workweek das neue Festival ist, erfahrt ihr im Podcast

Also nochmal zum mitschreiben. Die “Workweek Schönhof” findet vom 05. bis 11. Juni in Eichenbirkig statt. Unterkunft und Verpflegung sind kostenlos, genauso wie der Schweiß, der Spaß und der Muskelkater. Für Euren Hammertrip kontaktiert einfach diesen sympathischen Reiseleiter:

Lukas Klavehn

Immer noch nicht überzeugt? Dann hört gerne nochmal in unseren Podcast zur Erntewoche 2016 (Aufbau Erntedankfest) rein. Da bekommt Ihr einen tollen Eindruck von der Stimmung bei so einer Woche. Zum Beitrag geht’s hier.

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Robin
Buschfunk-Redaktion