#schaffendürfen

Buschfunk Jahresrückblick 2018

Freunde des gesprochenen Jahres,

ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu und damit wird es wieder Zeit für den großen Rückblick und die schönste Gala, die das Podcast-Universum zu bieten hat. Also pflückt Eure Fliegen, schnallt die Krawatten enger und sperrt die Lauscher auf. Hier kommen die Bfunk-Awards!

Was für ein Jahr liegt da wieder hinter uns?! Wir hatten Funkstürme, Nebelrauschen und Audioschnee. Vor allem sind auf dieser kultigen Plattform aber wieder 44 Beiträge erschienen. Dabei war vieles zum Lachen und Weinen, ab und zu wurde es sogar ernst oder seriös. Aber was hat Euch am meisten bewegt, zu Tränen gerührt oder schockiert zurückgelassen? Bei den Bfunk-Awards könnt Ihr abstimmen, welches die besten Beiträge des Jahres waren! Gebt weiter unten Eure Stimme ab und gewinnt ein fantastisches Buschfunk-Carepaket für Euch und Eure heimliche Liebschaft! Als Highlight legen wir zwei Gutscheine für die Buschfunk-bekannte Vidafit-Sauna in der Friedensstadt rein.

Also hört in den Podcast rein, resümiert mit uns über die besten Buschfunk-Beiträge des vergangenen Jahres, stimmt mit ab und gewinnt! Wichtig: Damit wir eure Kontaktdaten haben, schreibt uns bitte nach dem Abstimmen entweder einen Mail an buschfunk.redaktion@gmail.com oder hinterlasst uns einen Kommentar. Unter allen Einsendern verlosen wir dann den Preis. (Und ja, der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.)

Aber jetzt zu den Kategorien:

UPDATE: Die Abstimmung ist leider schon beendet.

Bestes Interview / Beste Reportage 2018

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Nachhören:
Friedensstadt akustisch erleben, Glaubensprofil von Michael kennenlernen und Musikstunde mit Siegfried.

Bestes Titelbild 2018

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Nachschauen:

Nach der großen der Verkündung der Nominierten für die Bfunk-Awards gewähren wir Euch wieder einen völlig authentischen Blick hinter die Kulissen: Verstehen sich die Redakteure wirklich so gut wie sie immer tun? In welches Mikro sprechen diese Aufmerksamkeitssüchtigen, wenn der Buschfunk Pause macht? Erfahrt es exklusiv in Buschfunk-Hautnah.

Was sind Eure Highlights aus diesem letzten Buschfunk-Jahr? Was haben wir sträflicherweise nicht nominiert? Sagt es uns in den Kommentaren oder schreibt uns an buschfunk.redaktion@gmail.com

An dieser Stelle möchten wir allen Hörern und Unterstützern herzlich danken. Dass wir dieses Projekt jetzt drei Jahre machen, freut uns außerordentlich und das verdanken wir Euch! Die Redaktion meldet sich ab in die Winterpause, wir kommen zurück am 15. Februar 2019. Wir hören uns im neuen Jahr und freuen uns darauf, denn wer hört nicht gern Buschfunk! #schaffendürfen #gernemehr

Robin, Dimitri, Janosch & Rüdiger
Buschfunk-Redaktion

Buschfunk „Your Wunschzettel, Our Workzettel“

Freunde des gesprochenen Wortes,

jetzt gibt’s was auf die Weihnachtsmütze! Der Heiland hat sich angekündigt und deshalb stehen in den kommenden Wochen wieder die Johannischen Weihnachtsmärkte an. Weil diese sich nicht von alleine machen (#überraschung), dürfen wir alle gemeinsam wieder liefern. Für die unter Euch, die noch mit der Motivation kämpfen, liefert heute erstmal der Buschfunk.

Am 1. Advent in Düsseldorf, im Berliner Sankt-Michaels-Heim, auf Gut Schönhof, in Velten, Wittenberg und in Ahrensburg, am 2. Advent dann in Berlin-Kaulsdorf und im brandenburgischen Waldfrieden. Nicht zu vergessen noch der 3. Advent im schönen Dresden. Viele Weihnachtsmärkte bedeuten viel Arbeit und deshalb haben wir wieder eine breit gefächerte Marketing-Kampagne für unsere eigene Motivation gestartet. Nicht, dass wir das nötig hätten, wir hatten einfach noch Zeit über. 

Also lauscht rein ins Radio Polar, mit Christmas-Rudi und einigen Werbespots für all euch fleißigen Bienchen da draußen. Denn vergesst nicht:

Die anderen schreiben Wunschzettel, wir arbeiten sie ab.
Zitat zum Advent

Ab Mittwoch, den 28. November 2018, darf im Waldfrieden mit Euch geschafft werden. Wenn Ihr beim Aufbau und generell beim Markt mithelfen wollt, nach Schlafplätzen oder weiteren Infos sucht, meldet Euch gerne bei Matze. Hier seine Kontaktdaten:

Matthias Klavehn
Tel.: 033731/10556
E-Mail: matthias@klavehn.de

Natürlich kann aber auch bei all den anderen Märkten viel geholfen werden, wendet Euch bei Bock bitte an die jeweils Verantwortlichen.

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Dimitri, Janosch & Robin
Buschfunk-Redaktion

Kolumne „Dem Herbst Entgegenfeiern“

Freunde des gesprochenen Wortes,

auch wenn der Blick aus dem Redaktionsgebäude etwas anderes verspricht, müssen wir die Zeichen der Zeit erkennen: Die Blätter halten sich nur noch mit müher Not am wettergegerbten Geäst. Sie klammern sich an die Power des Trees, doch werden sie fallen, bunt und leise. Es herbstet. Und der Buschfunk lullt sich ein in die Depression, um wie ein Phönix voller Elan aus dem Blätterhaufen emporzusteigen.

Ach liebe Hörerinnen und Hörer, wir haben es manchmal nicht leicht. Nein wirklich. Wir Buschfunker und Redaktionsmitglieder sind auch nur Getriebene des #herbstblues. Ein schaffensreicher Sommer liegt hinter uns, die Schule hat wieder angefangen und selbst das Erntedankfest ist vorbei (#dankenochmal). Wir stehen im Dunkeln auf, reiben uns die Redaktionsäuglein und wenn die Feierabendstunde schlägt, ist die Sonne schon wieder von dannen.

Der Alltag hat uns wieder, kein großes Kirchenfest in Sicht. Worauf sollen wir uns denn freuen? Statt abends bei einem Gläschen herbstlich gereiften Traubensaft Pläne zu schmieden und Revolutionen auszuhecken, denken wir lieber über das nächste Pfingsten nach: Was zieh ich an? In welchen Dienst trag ich mich ein? Wie viele gute Gespräche werde ich führen? (Und nochmal zur Kleidung: Soll ich nicht besser jetzt schon bestellen? #irdischesgewand)

Wir wissen, was Ihr jetzt sagt: Moment mal, habt Ihr in Eurer flapsigen Depression nicht ein Fest vergessen? Ist seit 2018 Jahren ein recht großes Ding, kann man selbst in schäbigen Ställen feiern und es gibt Gold… Na, klingelt das was? Glöckchen vielleicht? Klar, geht um Weihnachten. Heiliger Abend, X-mas oder Feliz Navidad, senoritas!!

Ja, natürlich ist das auch noch etwas hin. Genauer gesagt sechsundsechzig Tage oder auch 95.040 Minuten. Aber kommt schon, gefühlt stehen Weihnachts-Schoko-Mandel-Zimt-Marzipan-Honig-Printen-Nelken-Weihnachtsmänner und Plätzchen schon seit Monaten in den Regalen.  Riecht Ihr nicht auch schon den Glühwein? Leute, es geht wieder los!!! 

Viel wichtiger aber als das nahende Fest: die Vorbereitung. Noch näher sind nämlich die Weihnachtsmärkte, die in zahlreichen Gemeinden wieder anstehen. Und da gibt es viel, also wirklich viel zu tun. Jede Woche braucht eine neue Gemeinde Hilfe: neben Ständen bauen und Kerzen großziehen, gilt es Handzettel zu verteilen (#cnd2019), Kränze und Holz-Engelchen zu künstlern, Lichter der Kraft an den Sternenhimmel zu tackern, Gebäck mit süßesten Kariesbomben zu verzieren und herzzereißende Weihnachtsgeschichten aus verstaubten Literaturschinken auszugraben. Und wenn möglich, sollte all das auch noch mit einem Lächeln passieren. Wo bleibt da Zeit für eine Herbstdepression?!

Wir haben das mal durchgerechnet, an sich alles ganz easy: Jede gern gemachte, ehrenamtliche Arbeit im Prä-Advent (also die vier Wochen vor den vier Wochen vor Weihnachten) wird auf Eurer Lebensblume mit dem Multiplikakator von 2,4 verrechnet. Wichtig ist nur, dass Ihr die Belege behaltet und notfalls oben nochmal dran erinnert. #bürokratieofheaven

Also: Wer in der Weihnachtszeit früh mit dem #schaffendürfen anfängt, mittags weitermacht und abends zur Hochform aufläuft, der erzielt nicht nur für sich, sondern für alle seine Nächsten eine Win-Win-Win-Win-Win-Situation. Aber jetzt mal ehrlich, wir wissen eine anstrengende Zeit steht bevor, aber ist sie doch perfekt geeignet, um jeder Form von #herbstblues entgegenzutreten.

Also anstatt Sommer, KiTaWo und Erntedankfest hinterherzutrauern, gilt es entgegenzufeiern. Und zu arbeiten. Es gibt wirklich genug zu tun und wenn wir eines nun wirklich nicht erlebt haben in den letzten 2018 Jahren, dann, dass unsere Arbeit und Engagement nicht gebraucht werden.

Die drei heiligen Könige habens auch nur pünktlich zum 24. Dezember in den Stall geschafft, weil sie rechtzeitig losgelaufen sind…

Janosch & Robin
Buschfunk-Redaktion

Buschfunk Jahresrückblick 2017

Freunde des gesprochenen Wortes,

die Zeit verfliegt so schnell wie schlecht geölte Stimmen. Buschfunk blickt auf Jahr 2 seiner Existenz zurück und damit auf 42 Beiträge, Monate voller #schaffendürfen, viel Ärger, Freude und Spaß. Seid dabei, wenn das gesamte Buschfunk-Team den großen Jahresrückblick begeht und mit euch über das beste, lustigste und kurioseste entscheidet. Aufnahme: START!

2017 hat der Buschfunk-Redaktion viel abverlangt: Arbeitszeit, Nerven, Arbeitszeit und auch Nerven. Umso schöner ist es jetzt zurückzublicken. Aber nur ganz kurz (zugegeben mit Überlänge), bevor wir 2018 dann richtig durchstarten. Wie schon im letzten Jahr verleihen wir deshalb die Bfunk-Awards, aber nur an die besten Beiträge einer bestimmten Kategorie. Das besondere dieses Mal: Ihr stimmt ab! Gebt einfach weiter unten eure Stimme ab und gewinnt neben einem tollen Care-Paket eine exklusiv-limitierte Sonderedition-Superspecial-Buschfunk-Tasse!

Also hört in den Podcast rein, resümiert mit uns über die besten Buschfunk-Beiträge des vergangenen Jahres, stimmt mit ab und gewinnt! Wichtig: Damit wir eure Kontaktdaten haben, schreibt uns bitte nach dem Abstimmen entweder einen Mail an buschfunk.redaktion@gmail.com oder hinterlasst uns einen Kommentar. Und allen Einsendern verlosen wir dann den Preis. Aber jetzt zu den Kategorien:

 

Bestes Interview / Beste Reportage 2017

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Nachhören:
Kurztrip nach Weißrussland, Gerold kennenlernen und die Reportage zum Handauflegen.

 

Beste Wurfsendung 2017

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Nachhören:
Mit dem Reportage-Team auf hoher See, Umfrage zur Jugendlichkeit und des Buschfunks erste Sitcom.

 

Beste Kolumne 2017

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Nachlesen:
Sich ordentlich motivieren lassen, kollektives Zunge rausstrecken und ab ins johannische Kloster.

 

Beste Werbung / Bestes Sponsoring 2017

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Nachhören:
Ab zur Arbeitswoche auf dem Schönhof, ordentlich am Kraft-Bier schnüffeln und Abgehen zum Track des CND 2017.

 

Bestes Titelbild 2017

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Nachschauen:

Nach der großen Bfunk-Award-Gala gibt es wie schon im letzten Jahr einen seltenen Blick hinter die Kulissen. Wie tickt das Team wirklich? Und was ist für 2018 geplant? Erfahrt es im Making-Of-Format „Buschfunk Hautnah“ und im abschließenden Resümee. Viel Spaß beim Lauschen!

Was sind Eure Highlights des Jahres 2017? Oder wurden sie schändlicherweise gar nicht nominiert? Was wünscht Ihr Euch für das kommende Jahr? Schreibt es uns gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Nach zwei Jahren nochmal ein großes Dankeschön an alle Unterstützer und Hörer! Die Redaktion meldet sich ab in die Winterpause, freut sich aber jetzt schon auf dessen Ende am 16. Februar. Wir hören uns 2018 und freuen uns darauf, denn wer hört nicht gern Buschfunk! #schaffendürfen #gernemehr

Robin, Dimitri, Janosch & Rüdiger
Buschfunk-Redaktion

Buschfunk „Christmas Note Düsseldorf 2017“

Freunde des gesprochenen Wortes,

es ist uns eine große Freude das größte Event des Jahres anzukündigen. Liebe, Musik und Handzettel kommen Ende November in die westlichste Gemeinde. Noch in diesem Jahr steigt das Christmas Note Düsseldorf 2017. Seid dabei, wenn jeder dabei ist. Wer dieses Festival verpasst, dem ist nicht mehr zu helfen. 40.000 Teilnehmer Handzettel und ihr…

Ein Festival der Liebe braucht drei Dinge: tolle Menschen, Musik und Handzettel. Diese wahre Formel ist so alt wie der Handzettel selber. Die Gemeinde Düsseldorf möchte für den diesjährigen Adventsmarkt so viele Handzettel in Briefkästen und Postverteiler stecken wie nie zuvor. Aber das schafft sie nicht alleine, sondern nur mit EUCH!

Deshalb wird aus einem Wochenende voller Handzettel gleich ein ganzes Event für jung und alt, für groß und klein. Kommt in den Westen um zu feiern und zu verteilen. Vom 24. bis zum 26. November 2017 steigt die Sause in Kaarst. Neben spannenden Wanderungen am Tag gibt es gemütliches Beisammensein, Musik und Liebe, Liebe, Liebe. Unterbringung erfolgt bei der Gemeinde, Essen und Duschen sind mit drin. Das tolle dabei: Ihr könnt trotzdem zu euren Adventsmärkten in SMH, Waldfrieden, Kaulsdorf, Hamburg und so weiter, denn das CND 2017 findet schon vorher statt.

Freut Euch auf den offiziellen Trailer zum Christmas Note Düsseldorf 2017. Hört rein und vor allem: Seid dabei!

Ein großer Dank geht an den musikalischen Künstler skypierr, der den Song extra für uns komponiert hat. Mehr von ihm findet ihr unter folgendem LINK.

Ladet Euch die Anmeldung und das Plakat zum Christmas Note Düsseldorf HIER runter, sagt anderen Bescheid und SEID DABEI! Anmeldeschluss ist der 12. November 2017.

Die Buschfunk-Redaktion lässt sich das Event auf jeden Fall nicht entgehen, wir freuen uns auf Euch.

Dimitri, Robin & Janosch
Buschfunk-Redaktion

Kolumne „Jo mei, a Festal halt“

Freunde des gesprochenen Wortes,

ein Fest steht an, da darf der Buschfunk nicht fehlen! Mindestens 1,5 Personen unserer Redaktion sind waschechte Bayern und wir sind in größter Vorfreude auf die Wiesn. Und da wir nicht mehr lallfrei reden können, diese Woche erneut eine Kolumne in schriftlicher Form über das Für und Wieder von Fest und Innehalten.

Da sitzt daaha. Dea Bayar. A Hüdal auf und a gescheide Moas in der Händ. Mehr brauchts a  net.

Damit wäre jedes Klischee bedient. Aber es ist ja auch was dran. Der Bayer trinkt gern und steht dazu. Am liebsten zum Oktoberfest, also im September. Einmal im Jahr wird die Landeshauptstadt des Freistaats besetzt. Von Touristen, die gerne wären wie der Bayer. Also Säufer. Das sind leichte Erklärungen, die uns nie gereicht haben. Schauen wir also unters Dirndl und in die Lederhose. Oder einfach hinter die Kulissen.

Wer wirklich schon mal am Sendlinger Berg flanierte, weiß dass das nicht alles ist: Das alte Karusell von 1950 quietscht lauter als die Fangemeinde, die Tracht von Opa Huber ist so ausgebeult wie seine fleischliche Hülle auf dem Bierbauch und während kaum noch einer die Texte zur Blasmusik kennt, lädt der Vier-Viertel-Takt doch zuverlässig zum Schunkeln ein. Touristen füllen Kassen, gibt es da noch Tradition?

Angefangen hat alles, wie sollte es anders sein, mit Mann und Frau. Gut, paar Pferde waren auch noch dabei, aber eigentlich ging es 1810 um die Vermählung von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese (nach der sogar extra eine Wiese benannt wurde). Die beiden wollten zur Hochzeit mal richtig einen drauf machen. Anlässlich dessen gab es in Minga unzählige private Feierlichkeiten, Pferderennen, Umzüge und alles, was ein Fest sonst noch brauchte. Leider sollte es noch einige Jahre dauern, bis endlich auch Kletterbäume, Kegelbahnen und Schaukeln dazu kamen. Ab 1880 wurde dann auch der Hopfen und der Malz essentieller Bestandteil und der schlimme, ja wirklich schlimme Kommerz nahm seinen Lauf.

1.000.000.000 Euro. Das ist eine eins mit neun Nullen, Leute (1 Milliarde). So viel Geld tragen die Einheimischen, Touristen, Traditionsliebhaber und Bierdienstleistende jährlich zusammen, um zu feiern. Das weltweit größte Volksfest erwirtschaftet mehr, als so manch Salomenischer Inselstaat in einem Jahr. Trotz viel Tradition hat das Oktoberfest ein klares Ziel: Geld verdienen, viel sogar. Das muss man nicht mögen, aber es ist die ehrliche Nummer. Wir vom Buschfunk würden das Geld auch nehmen.

Wir fassen zusammen: Eine Gruppe Eingeborener trifft sich mit Zugereisten, um tagelang Tradition zu leben. Die einen essen Hähnchen, die anderen Klöße. Männer tragen ledernde Hosenwaren während die Frauen alles hochschnüren. Es gibt Freizeitprogramm für jung und alt, die Halle wird festlich geschmückt und man darf ein letztes Mal am Biertisch in der Herbstsonne sitzen. Dazu dann ein, zwei und manchmal auch drei frisch gezapfte, deutsche Kulturgüter. Man freut sich über tolerantes und überbrückendes Zusammensein. Ein großer Dank an den Schöpfer darf nicht fehlen. Nicht abschweifen! Wir sind noch beim Oktoberfest. Den Wiesn-Gottesdienst gibt es seit 1956, jedes Jahr zudem es einige Taufen und der Pfarrer hilft hinterm Tresen mit.

Jetzt ist München für manche zu weit weg. Aus Berlin zum Beispiel ein ganz schön weiter Weg. Glücklicherweise gibt es auch näher dran Festlichkeiten, die sich vielleicht von Mutter Bavaria haben inspirieren lassen. Muss ja nicht nur sie finanziell profitieren. Solange alle fröhlich sind, ist doch schön. Manchen ist das aber zu viel. Zu viel Musik, zu viel Trinkerei zu viel eigenwillige Freistaat-Kultur und zu viel Kommerz. Absolut legitim, bayerische Tradition muss nicht jedem gefallen.

Und eigentlich ist zum Michaelistag seit Jahrhunderten Dank für die Ernte angesagt. Vielleicht in stiller Andacht, aber vor allem mit vollem Bewusstsein, dass wir wirklich dankbar sein können dürfen.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Der ernsthafte Dank mit dem Trubel des Geschäfts? Nichts, beides ist erlaubt. Auch wir mögen beides. Die Frage ist nur, was wir wollen. Wann, wo und für die Zukunft: Wohin?

Robin & Janosch
Buschfunk-Redaktion

Buschfunk „Workweek Schönhof“

Freunde des gesprochenen Wortes,

uns erreichen in letzter Zeit vermehrt Anfragen von verzweifelten Hilfe-Wollenden. Wo sind neue Projekte? Wo kann ich meine Zeit und Aufopferung reinpumpen? Der Buschfunk wäre nicht der Buschfunk, wenn wir nicht dank exzellenten Quellen über den nächsten großen Arbeitseinsatz Bescheid wüssten. Und alles hochunterhaltsam für Euch aufbereiten.

Vor 40 Jahren, Januar 1977, erwarb das Johannische Aufbauwerk (Johannisches Sozialwerk) das Gut von Graf von Schönborn in der fränkischen Schweiz. „Dieses Haus soll der Jugend übergeben werden, die mit den Alten zusammen aus dem Nichts das Neue schafft“, hieß es zur Einweihung. Nun, es ist soweit! Der nächste große Arbeitszyklus geht los und Du kannst live mit dabei sein. Denn wer in den letzten Wochen ein aufmerksames Auge auf den Gut Schönhof wirft, merkt, dass sich hier ordentlich was tut.

Zu immer mehr Wochenenden treffen sich Jugendliche und Junggebliebene aus ganz Deutschland und schwingen gemeinsam Schraubenmuffe und Mutterzange. Wir haben über die neuesten Entwicklungen mit Arbeits-Allzweckwaffe Lukas Klavehn gesprochen.

Was zu schaffen gedarft wird, in welcher krassen Tradition ihr damit steht und wieso #workweek das neue Festival ist, erfahrt ihr im Podcast

Also nochmal zum mitschreiben. Die „Workweek Schönhof“ findet vom 05. bis 11. Juni in Eichenbirkig statt. Unterkunft und Verpflegung sind kostenlos, genauso wie der Schweiß, der Spaß und der Muskelkater. Für Euren Hammertrip kontaktiert einfach diesen sympathischen Reiseleiter:

Lukas Klavehn
Tel.: +49 1577 4742984
E-Mail: lukasklavehn@gmail.com

Immer noch nicht überzeugt? Dann hört gerne nochmal in unseren Podcast zur Erntewoche 2016 (Aufbau Erntedankfest) rein. Da bekommt Ihr einen tollen Eindruck von der Stimmung bei so einer Woche. Zum Beitrag geht’s hier.

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Robin
Buschfunk-Redaktion

Buchtipp: „Auftreten statt austreten“

Freunde des gesprochenen Wortes,

dieser Artikel erscheint in wenigen Tagen im neuen Gößweinsteiner Gemeindebrief. Dank hervorragender Zusammenarbeit beider Redaktionen, dürfen wir diesen Beitrag allerdings schon jetzt veröffentlichen! Nur kurz sei noch geschrieben – viel Spaß, auf fröhliche Diskussionsrunden!

„Kirche, mach dich halt locker“ – So betitelte damals die Süddeutsche Zeitung ein Portrait über den in München längst bekannten Pfarrer Rainer Maria Schießler. Seit etlichen Jahren macht er auf sich aufmerksam, allerdings nicht durch seine Starallüren, sondern viel mehr dadurch, wie er Kirche in der heutigen Zeit lebt und liebt: Gemeindearbeit zwei Punkt null.

Seit 1993 ist er katholischer Pfarrer in St. Maximilian in München und übernahm im Jahr 2011 auch die Münchner Heilig-Geist Gemeinde am Viktualienmarkt. Wer beide Gotteshäuser kennt, weiß, dass dort jeweils mehr als 400 Gläubige Platz haben. Und das Tolle daran ist: Er schafft es nicht nur an großen Feiertagen, dass reges Treiben in den Kirchen stattfindet. Das heißt allerdings nicht, dass er die Gemeinde wiederbelebt hat, indem die Kirchen nun voll sind, aber vielleicht hat er ein interessantes Angebot geschaffen?

Schießler hat ein Buch verfasst, in dem er seine persönlichen Gedanken und prägenden Lebensgeschichten erzählt. „Du musst die Leute mögen“ und Veränderungen sind Prinzipien des Lebens, für die man Mut braucht. Mit diesen Leitlinien spricht er Klartext und tritt für Transparenz und Offenheit ein. Er wendet sich gegen „schlafwandlerisches Herumdrucksen“ und nimmt zu alltäglichen Gemeindephänomenen Bezug.

Auch berichtet er von scheinbar „revolutionären Ansätzen“, die auf Freiwilligkeit, Selbstverantwortung und Selbstorganisation aufbauen. Ein mögliches Rezept, das den Glauben näherbringt und erfahrbar macht. Nichts braucht so viel Willen zur Freiheit wie der Glaube. Denn der kommt von innen heraus. Und wir erkennen selbst, wenn etwas richtig ist, sich gut anfühlt und stimmig erscheint.

„Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers“. Sätze wie diese, die einen jeden Leser zum Denken anregen, helfen einem zur Selbstreflektion von Glaube, Kirche und Gemeindearbeit.

Mit dem Buch „Auftreten statt austreten“ schafft Rainer M. Schießler eine Diskussionsbasis, die sich für jede christliche Institution zu führen lohnt. Nicht – wie Kritiker ihn sehen – weil er als Besserwisser spricht, sondern weil viel zu wenige eine nicht ermüdende Flamme der Begeisterung in sich tragen, wie sie aus jedem Kapitel seines Buches leuchtet.

Es ist ein leidenschaftliches Manifest über zeitgemäße Verkündigung, das praxisnahe Impulse gibt, damit Kirche von einer Feiertagsinstitution wieder zur zukunftsfähigen Gemeinschaft wird – um der Menschen willen.

Janosch
Buschfunk-Redaktion

 

BUCH INFORMATIONEN

Rainer Maria Schießler: „Himmel, Herrgott, Sakrament – Auftreten statt austreten“
Kösel-Verlag, ISBN-13: 978-3466371471

Bildquelle:
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.az-biergartenserie-hirschgarten-schiesslers-absoluter-erholungstraum.31c48489-0bd7-453f-be27-a9c12352f61a.html

Kolumne „AK Amtslos“

Freunde des gesprochenen Wortes,

eine Kette kann nur so stark sein wie ihr schwächstes Glied. Die Starken kennen wir alle – meistens stellen sie sich uns selbst vor. Aber wer sind die vermeintlich Schwachen? Vielleicht sind genau sie die unsichtbare Kraft, die im Hintergrund alles zusammenhält und gestaltet. Ein Beitrag über den kleinen Kirchenmensch der zweiten Reihe.

Kirchentag, spät dran: Suche hektisch nach einem Platz. Ahh, vorne ist ist noch einer – schnell hinsetzen und andächtig schauen. Aber was ist das? Ein Ordner wedelt mit beiden Armen, sein Gesicht rot angelaufen. Schweißausbruch bei mir. “Was hab ich falsch gemacht?” Achso, erste Reihe. Wie konnte das passieren? Bloß weg hier, da ist noch ein Platz. Dritte Klasse, nee Reihe. Leider aber der Platz des Ordners, also weiter auf Wanderschaft. Zwei Minuten hab ich noch, ich renne. Reise nach Jerusalem ist nichts dagegen.

Sport am Sonntag kennen viele Gläubige. Doch für manche birgt es noch mehr Tücken. Eine kleine, große Schar an Menschen, die immer dabei sind, doch zu selten erwähnt werden. Sie sind der eingeschworene Kern, der keine Verantwortung braucht um mitzutragen. Der nicht lange überlegt, sondern anpackt. Der viel bewegt und immer noch unterschätzt wird. Sie brauchen weder Titel noch Fortbildungen. Sie sind die Ersten in der zweiten Reihe – der Arbeitskreis Amtslos.

Die Gründung dieses neuen AKs war längst überfällig. Ein Sammelbecken für alle Motivierten und Helfer, die ohne offizielle Berufung schaffen dürfen. Ständig am Helfen, doch nichts zu entscheiden. Nicht einmal Seminare sind dafür notwendig. Sorgen und Ängste besprechen die Amtslosen in spontanen Treffen. Jeder ist gerne gesehen, sogar Gäste mit Amt. In der amtslosen Gemeinschaft nimmt sich keiner wichtig, der Nächste ist wie ich.

Bei so viel Harmonie schaut so mancher Amtsträger fast neidisch hinüber. Von einer Aufgabe zur nächsten hetzend, vieles auf einmal und abends zur Tagung. Er kann das extra Kraftpaket von oben gut gebrauchen. Aber während der Amtslose sein unaufhaltsames Engagement selbst dosiert, bestimmt für den Träger das Amt die Dosis. Meistens nicht zu knapp. Frust wird zur Routine und die Freiheit schnell zur Pflicht.

Wo zu viel Arbeit herrscht, wird manche Gemeinde erfinderisch. Dort stellt der AK Amtslos schon fast die Minderheit: lieber gleich ein Amt statt nur Verantwortung. So kann man sich der Mitarbeit auch sicher sein. Wer das weiterdenkt, kommt schnell zu neuen Amtsideen: Vom Klimaordner bis zum Kaffeehelfer. Das Potential scheint unbegrenzt. Auch ein Rasenbeauftragter könnte in vielen Gemeinde wichtige Hilfe leisten. Nicht zu vergessen der Choralnummer-Aufsteller ohne den mancherorts schon nicht mehr gesungen werden kann.

Wenn jeder ein Amt hat, hat auch jeder seine Wichtigkeit. Da schafft der Rest-Wein beim Abendmahl keine ganze Runde mehr. Das kann ja auch nicht die Lösung sein. Gibt es keine anderen Möglichkeiten? Wenn alle, die helfen wollen, in einem Boot sitzen. Wenn jeder Ruderlenker selbst mitrudert. Wenn Kapitän und Matrosen eine Mannschaft sind. Wenn keiner von beiden überfordert, aber alle mitgenommen werden.

Zum Glück ist der AK Amtslos gar nicht ohne Amt. Vielleicht haben seine Mitglieder sogar das schwierigste von allen. Ohne sie bleibt es meist nur bei der Theorie. Bei nicht gelesenen Protokollen und den Worten ohne Tat. Der Amtslose ist der kleine Kirchenmensch, ohne den nichts funktioniert. Kann auch nicht oft genug gesagt werden. Selbst wenn sein Taufspruch “Verantwortungslos durchs Kirchenleben” ist und immer wieder heißt. Er ist das Rückgrat, der Erste in der zweiten Reihe.

Janosch & Robin
Buschfunk-Redaktion

Buschfunk Jahresrückblick 2016

Freunde des gesprochenen Wortes,

es ist unfassbar, das Jahr ist vor lauter #schaffendürfen schon wieder rum und der Buschfunk hat ordentlich abgeliefert. Seitdem wir am 19. Februar online gegangen sind, haben wir unfassbare 41 Beitrage produziert, darunter Podcasts, Netz-Tipps, Kolumnen und allerlei mehr. Wir feiern uns ausnahmsweise mal selbst und blicken zurück auf ein Jahr voller Ulk, Kuriosem, Informativem und Unterhaltsamen. Los geht’s!

Hallelujah, was für ein Jahr! Wir haben investigative Interviews geführt, in kontroversen wie unterhaltsamen Talks diskutiert, aberwitzige Wurfsendungen gehört und uns in unzählige Kirchenveranstaltungen mit dem Mikro gestürzt. Den Jahresabschluss möchten wir nun zum Anlass nehmen auf das vergangen Jahr zurückzuschauen und noch einmal die Highlights hervorzuheben.

Deshalb verleihen wir traditionell die Bfunk-Awards für den jeweils besten Beitrag einer Kategorie, die da wären: Bestes Interview, Beste Wurfsendung, Beste Kolumne, Beste Reportage und Bestes Titelbild. Als durch und durch hochkarätige Jury konnten wir glücklicherweise uns selbst besetzen. Seid gespannt auf die Buschfunk-Highlights des Jahres 2016!

Hier schon mal ein Blick auf die Nominierten inklusive entsprechender Verlinkung…

Bestes Interview
Neue Banner – Stickerinnen
Musik-Interview Johannisches Liedgut
Interview-Reihe „Was Glaubst Du?“

Beste Reportage
Kartenspiel
Aufbau Erntedank 2016
Sauna Friedenstadt – Jutta sucht dich!

Beste Wurfsendung
Kompakt wie ein Paket
We want YOU for Basar
Tausendundeine Weihnachtsfeier

Beste Kolumne
Reformation – Update
Osterwunder
Das Ende vom Anfang

Bestes Titelbild
Biblinema
Neue Banner – Stickerinnen
Kartenspiel
Osterwunder

jahresrueckblick_artikel

Nach der feierlichen Verleihung der Bfunk-Awards im Podcast lassen wir Euch zudem noch etwas hinter die Kulissen dieser hart arbeitenden Redaktion blicken. Seid dabei, wenn alle Redaktionsmitglieder exklusiv (und ohne dass sie wussten, dass ein Mikro läuft) über ihre Erfahrungen und Gedanken zum ersten großen Buschfunkjahr sprechen. Viel Spaß beim Lauschen!

Was sind Eure Highlights des Jahres 2016? Welchen Beiträge hättet Ihr einen Award verliehen? Und was wünscht Ihr Euch für das kommende Jahr? Schreibt es uns gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Damit verabschieden wir uns mit einem großen Dankeschön an Euch alle in die Winterpause. Ohne Euch wäre das hier alles nur halb so anstrengend toll! Wir lassen Euch einen kleinen Gruß aus dem Urlaub zukommen, doch richtig durchstarten tun wir erst wieder zum 17. Februar. Wir hören uns 2017 und freuen uns darauf, denn wer hört nicht gern Buschfunk! #schaffendürfen #gernemehr

Robin, Dimitri, Janosch & Rüdiger
Buschfunk-Redaktion