Podcast

Wurfsendung „Wer suchet, der findet“

Freunde des gesprochenen Wortes,

es ist Karfreitag, der größte Feiertag der Christen. Zum gesegneten Fest spendieren wir Euch ein kleines Hörbuch-Märchen, dass sich mit den Irrungen und Wirrungen der Osterbräuche und -mythen beschäftigt und dabei vielleicht sogar noch Eure Herzen erfreuen kann…

Was hat der Osterhase mit dem christlichen Osterfest zu tun? Warum gibt es Osterfeuer und wie trinkt man am besten Osterwasser? Das Fest, das an Jesu Kreuzigung und Auferstehung gedenkt hat über die Jahrhunderte unzählige Bräuche und Mythen hervorgebracht, deren Bedeutung wir oft gar nicht mehr kennen. Gleichzeitig bricht der kleine Theo auf zu einer märchenhaften Reise, obwohl er doch eigentlich nur möglichst schnell viele Eier finden wollte. Folgt ihm auf seiner Geschichte und lernt gleichzeitig viel aus dem „Lexikon für erklärungsbedürftige Bräuche, Daseinsformen und Osterphänomene der christlichen Kirchen von Professor Doktor Joshua Hasenfuß“. Es lohnt sich!

Warum wir zu Ostern Eier suchen, wie der Osterhase tickt und vor allem worum es beim Fest dieses Wochenende eigentlich geht, erfahrt Ihr im Podcast.

Wir wünschen Euch allen ein gesegnetes Osterfest!

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Dimitri & Robin
Buschfunk-Redaktion

jjbgf-NEWS April 2019

Freunde des gesprochenen Wortes,

es blüht in der wunderschönen Frühlingsausgabe der jjbgf-NEWS. Nadine und Christopher berichten über alle Neuigkeiten und Wissenswertes aus der johannischen Jugend. Jetzt aber los!

#Osterseminar
Das diesjährige Osterseminar findet vom 22.04. bis zum 28.04. in der Sonne in der Friedensstadt statt und Ihr habt jetzt noch die letzte Chance Euch anzumelden.

#Hannoverwochenende
Vom 10.05. – 12.05. findet in Hannover das der Stadt namensgebende Hannoverwochenende statt 😉. Es wird wie Niedersachsen. Klar!

#Schaffendürfen
Jede Hilfe zählt. Auf dem Schönhof muss die Küche flott gemacht werden, um für alle Feste und die Zeltlager gerüstet zu sein. Vom 17.05. bis 19.05. und vom 14.06. -16.06. finden Arbeitseinsätze statt. Eine super Gelegenheit etwas Wichtiges für die Gemeinschaft zu schaffen. Meldet euch bei Lukas oder eurem Jugendleiter und macht mit!

#Blumenwiese
Um dem allgemeinen Insektensterben etwas entgegen zu setzen, ist in der Friedensstadt die Anlegung einer Wildblumenwiese geplant. Unter anderem fühlt sich Julia S. für dieses Projekt verantwortlich, was bestimmt zu großartigen Arbeiten auf den Zeltlagern und Seminaren führt.

#InstaJugend
Es gibt jetzt einen offiziellen Instagram Account von der johannischen Jugend (@jjbgf.de). Dort erfahrt Ihr alles, was die Jugend so bewegt, wie Bilder von Seminaren oder den neusten Releases der Podcasts oder auch einfach, wann welche Anmeldungen raus sind.

Wenn Du mitgestalten möchtest und Dir leider eine Möglichkeit fehlt Dich an deinen Ansprechpartner zu wenden, schreib einfach an jjbgf.podcast@gmail.com – wir leiten alles zuverlässig weiter. Wir freuen uns auch auf deine Kritik und dein Feedback an diese Adresse. Sag uns, ob Dir diese Art der Informationsweitergabe gefällt.

Christopher und Nadine
Jugendleitung

Interview „Bannerpflege“

Freunde des gesprochenen Wortes,

die johannischen Kirchenbanner beschäftigen uns im Buschfunk nicht zum ersten Mal. Um genauer zu sein schließt sich mit diesem Beitrag eine Trilogie, die vor langer Zeit begonnen hat. Denn alles Wissenswerte, was noch übrig blieb, ist heute fällig…

Banner haben für Johannis-Christen eine geistige Bedeutung und werden aufwendig von fleißigen Banner-Stickerinnen mit mühsamer Handarbeit hergestellt. Doch die Stoffe müssen auch erhalten werden, teilweise über lange Zeiträume, denn das älteste Kirchenbanner stammt von 1926. Wir haben den Mann getroffen, der darauf Acht gibt, dass auch die folgenden Generationen noch was von den Fahnen haben: Frank Tzitschke ist so etwas wie der Hausmeister der Banner und erzählt uns im Interview, wie Banner zu pflegen sind und welche Arbeit dahinter steckt.

Welche Altersbeschwerden die Banner als erstes merken, was dagegen hilft und wie der Job als Banner-Hausmeister ist, erfahrt Ihr im Podcast.

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Robin
Buschfunk-Redaktion

Labertasche „25 Jahre Friedensstadt zurück“

Freunde des gesprochenen Wortes,

über die bewegte Geschichte der „Friedensstadt Weißenberg“ haben wir schon oft gesprochen. Am vergangen Freitag jährte sich jedoch ein ganz besonderer Termin zum 25. Mal, weshalb gleich die halbe Redaktion die weite Reise nach Glau angetreten ist. Denn am 29. März 1994 erfolgte die symbolische Rückgabe der Friedensstadt an zurück an die Johannische Kirche, im Juni desselben Jahres dann die offizielle Übergabe.

Bis heute ist das Bild der Friedensstadt von etwa 40 Jahren als russischer Garnison Glau geprägt. Seien es der Exerzierplatz, die Kasernengebäude oder einige (zum Glück ungefährliche) Übungsminen, die beim Baggern auftauchen. Gleichzeitig sind inzwischen 25 Jahre vergangen, seitdem die Siedlung wieder im Besitz der Johannischen Kirche ist. Das bedeutet viele abgerissene und neugebaute Häuser, noch mehr Schweiß und Fleiß und ehrenamtlicher Einsatz. Zur Feier des Tages wurde vergangenen Freitag vom Oberhaupt der Johannischen Kirche ein Baum an der Stelle geplanzt, an der die Russen damals ihren Gedenkstein für die gefallenen Soldaten stehen hatten. Und am Sonntag feierte die Urgemeinde das Jubiläum mit Speiß, Trank, Musik, Gesang und Tanz. Und guess what: Der Buschfunk war mit dem Mikro hautnah dabei…

Wie die Urgemeindler ihr Jubiläum begangen haben, wie russisch die Friedensstadt heute noch ist und wer die Sprache sogar noch spricht, erfahrt Ihr im Podcast.

Wir bedanken uns bei der Urgemeinde für die Gastfreundschaft und wünschen weiter frohes #schaffendürfen

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Dimitri & Robin
Buschfunk-Redaktion

Biblinema #18 „Das Ende der Götter“

Freunde des gesprochenen Wortes,

die Bibel als Buch der Bücher hat nicht nur unzählige Menschen zum Lesen animiert oder diese dabei frustriert. Auch die Filmwelt hat sich der unerschöpflichen Quelle von Geschichten immer wieder angenommen. Um Orientierung in die schier unergründliche Landschaft der Bibelfilme zu bringen, gibt es unser Format “Biblinema”. Hier schauen wir Bibelverfilmungen egal welchen Alters, welcher Qualität oder Länge. Jeder Bibelfilm wird knallhart durchgeschaut und analisiert. 

Ein Leichnam verschwindet, die Erde verdunkelt sich am helllichten Tag und der Kasus Knacktus: War Jesus jetzt der Messias oder nicht? Der 2006 erschienene Film „Das Ende der Götter“ widmet sich genau dieser Frage und schickt mit Tiberius Valerius Taurus einen römischen Privatdetektiv nach Jerusalem, der erbarmungslos, aber mit tollem Bart nach Antworten sucht. Damit hat der Film eine ähnliche Handlung wie „Auferstanden“, den wir bereits in Folge #7 unseres Kultformats besprochen haben. Aber wie schlägt sich dieser Budgetfilm dagegen?

Welcher 80er-Jahre-Actionheld es in den Film geschafft hat, welcher Barbar sich bei den Römern eingeschlichen hat und wie man kostengünstige Steinigungen verfilmt, erfahrt Ihr im Podcast.

Feedback, Kritik und Anregungen zu neuen Filmen gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Rüdiger
Buschfunk-Redaktion

Wurfsendung „Golf Olymp – Episode 3“

Freunde des gesprochenen Wortes,

lange musstet Ihr warten, doch hier kommt das große Finale der einzigartigen Hörbuchreihe des Buschfunks. „Golf Olymp“ ist unsere kultige Audio-Sitcom, die Euch entgleiste Mundwinkel ins Gesicht zaubert. Hollywood, Bollywood und der MDR haben es abgelehnt, wir haben es trotzdem produziert…

Das Golf Olymp Adler ist eine exklusive High-End-Luxus-Golfanlage in Fulda, in der Nähe von Frankfurt. Der Geschäftsführer Harald Feldhausen führt den Laden seiner Frau cholerisch und inkompetent. Das Geld seiner nach Indien verreisten Frau und das Krisenmanagement seiner Tochter sorgen dafür, dass das Golf Olymp überhaupt noch existiert. Eigentlich besteht dringender Investitionsbedarf.

Die letzten Angestellten sind der kolumbianischer Caddyboy Ignacio, der für seine kranke Mutter in Deutschland Geld verdienen will, und der kurz vor dem Ruhestand stehende Gärtner Wilfried “Willy” Pröter. Pröter hat sein Leben lang geschuftet, inzwischen arbeitet er nur noch träge und mürrisch. Der einzige Stammgast, über den das viel zu leere Resort verfügt, ist die steinreiche, aber alkoholkranke Gräfin Evelyn von Hohensteck.

Nachdem Harald Feldhausens letzte Geldquellen in der ersten Episode versiegt sind, steht jetzt der Finanzprüfer vor der Tür. Um das Ganze noch schlimmer zu machen hat sich der Geschäftsführer in der zweiten Episode mit zwielichtigen Geldgebern auf ein Geschäft eingelassen, nur leider ist das gewonnene Geld daraus bereits in Flammen aufgegangen ist. Welche Chance bleibt da noch, das Golf Olymp Resort vor dem Bankrott zu bewahren?

Mit dem großen Finale „Die Charity-Aktion“ endet unsere aufwendig produzierten Hörspielreihe, geschrieben von Dimitri & Robin und gelesen von Dimitri. Lauscht rein…

WHAATT?! Ihr habt die ersten beiden Folgen verpasst??? Dann unbedingt Episode 1 HIER und Episode 2 HIER nachholen!

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Dimitri & Robin
Buschfunk-Redaktion

Interview „Nah dran“ mit Heinz Beese

Freunde des gesprochenen Wortes,

in unserer Rubrik „Nah dran“ sprechen wir mit Einzelpersonen über ihr bewegtes Leben oder ihr Engagment für die Johannische Kirche. Im Falle von Heinz Beese trifft definitiv beides zu. Deswegen freuen wir uns sehr, dass er sich spontan Zeit für ein Interview genommen hat. Es hat sich gelohnt.

Es gibt wohl kaum eine Wand, die Heinz Beese in seinen etwa 65 aktiven Berufsjahren nicht mal gemalert, gestrichen oder tapeziert hat. Unentwegt am Arbeiten hat er sich im vergangenen Herbst mit 81 Jahren schließlich doch zur Ruhe gesetzt. Was für ein schöner Anlass auf belebte Zeiten zurückzuschauen: zwischen Wiedervereinigung, Aufbau des Sankt-Michaels-Heims und des Stempferhofs geht es dabei auch um Heinz‘ persönliche Erlebnisse mit Frieda Müller, dem damaligen Oberhaupt der Johannischen Kirche.

Was Heinz über all die Jahre angetrieben hat, was am meisten bewegt und welche Wände er jetzt wirklich noch nicht gestrichen hat, erfahrt Ihr im Podcast.

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Robin
Buschfunk-Redaktion

jjbgf-NEWS März 2019

Freunde des gesprochenen Wortes,

das Jahr schreitet voran, inzwischen ist schon Karneval. Wieder informieren die jjbgf-NEWS mit Nadine und Christopher wieder über alle Neuigkeiten und Wissenswertes aus der johannischen Jugend. NEWS los! 

#Frühlingsseminar
Wer sich schon auf den Frühling freut, kann sich auch über das anstehende Frühlingsseminar freuen. Vom 15.03. – 17.03. findet dieses im traumhaft schönen Heidelberg statt. Die Anmeldungen sind raus und es gibt nur noch 4 Plätze! Auch hierzu einfach bei eurem Jugendleiter melden oder direkt bei Ramona.

 #Schaffendürfen #Schönhof
Jede Hilfe zählt. Auf dem Schönhof muss die Küche flott gemacht werden, um für alle Feste und die Zeltlager gerüstet zu sein. Vom 22.03. bis 24.03. findet der erste Arbeitseinsatz statt. Eine super Gelegenheit etwas Wichtiges für die Gemeinschaft zu schaffen. Meldet euch bei Lukas oder eurem Jugendleiter und macht mit!

#Zeltlager2019 #FriedenstadtNews      

Die Zeltlageranmeldungen sind raus!!

In diesem Jahr wird es viel Neues in der Friedenstadt geben, denn es gibt spannende News zum TGO. Dort gibt es nämlich entscheidende Fortschritte, was den Sportplatz und restliche Gebäude auf dem Gelände an geht. Ein Zeltlager dort könnte sich also dieses Jahr besonders lohnen.

#InstaJugend

Es gibt jetzt einen offiziellen Instagram-Account von der Johannischen Jugend. Dort erfahrt ihr alles was die Jugend so bewegt, wie Bilder von Seminaren, den neuesten Release der Podcasts oder auch einfach, wann welche Anmeldungen raus sind.

Wenn Du mitgestalten möchtest und Dir leider eine Möglichkeit fehlt Dich an deinen Ansprechpartner zu wenden, schreib einfach an jjbgf.podcast@gmail.com – wir leiten alles zuverlässig weiter. Wir freuen uns auch auf deine Kritik und dein Feedback an diese Adresse. Sag uns, ob Dir diese Art der Informationsweitergabe gefällt.

 Christopher und Nadine
Jugendleitung

Kolumne „Hühneraugenhöhe“

Freunde des gesprochenen Wortes,

Christen sind gut beraten schlechte Kopfrechner zu sein. Denn egal ob katholisch, evangelisch oder johannisch: Wir sind eine heimgehende Sorte, nur das keiner nachkommt. Beim Blick auf die Zahlen ist das sicherer als das Amen in der Kirche. Woran liegt’s und was kann jeder tun? Wir wären nicht der Buschfunk, wenn wir nicht zumindest einen unausgereiften Master-Plan in der Redaktionsschublade hätten.

Wie soll’s bloß weitergehen? Mal ehrlich. 367.504 allein im Jahr 2017. Das ist leider nicht der Jahresverdienst eines unterqualifizierten, doch sehr engagierten Buschfunk-Redakteurs und auch nicht die Mitgliedszahl der Johannischen Kirche. Sondern das sind die Austrittszahlen der evangelischen und katholischen Kirche in Deutschland. So viele Menschen sind weg. In nur einem Jahr. #keinBock #machtEurenScheißAlleine #mannÜberBord

Was wir hier mal galant übergehen (okay jetzt doch nicht), sind diejenigen fleißigen Beitragszahler, die rein gar nichts mehr mit Kirche, Gott oder christlichem Glauben anfangen können. #trotzdemDankeFürDieKohle Sogenannte Karteileichen. Gut für die Kasse, doch im Kern meist schon verloren. Wer bleibt dann noch übrig? Das hört sich für die großen Kirchen ja echt übel an. Nur gut, dass wir keine genauen Zahlen unserer Kirche kennen…

Doch das Ergebnis dieser hochkomplexen mathematischen Subtraktionsformel (also eine durch und durch negative Minusrechnung mit schlechtem Ergebnis) bleibt überall das gleiche: leere Kirchen und ein immer ärmer werdendes Gemeindeleben. Das ist traurig. Nicht wegen antiquierten Bräuchen, einer verrosteten Institution oder gar steifer Tradition. Mal ehrlich: Scheiß auf Tradition! #futureRocks #cyberchurch

Aber es ist traurig. Weil auch viele der jungen Generation weiter nach einer spirituellen Ausrichtung suchen. Sich in einer anonymen und leistungsgetriebenen Gesellschaft nach dem Zusammenhalt, Trost und genau dem positiven Grundgefühl sehnen, die einem der Glaube an Nächstenliebe und die dazugehörige Gemeinschaft bieten können. Diese Abkehr ist zum einen verständlich, da sich alle Kirchen selbst immer unattraktiver gemacht haben und sich teilweise komplett der Gegenwart verweigern: Sie gehen nicht mit der Zeit, sie gehen mit der Zeit. #geilerKalenderspruchRainer

Realitätscheck Gegenwart: Um junge Leute wieder für die Kirche zu begeistern, müsste diese wahrscheinlich ein Backpack-Büro in Melbourne eröffnen, Jeeps im Nationalpark verleihen und Surfkurse zur Konfirmation verschenken. Klingt grundsätzlich geil, ist aber nicht der eigentliche Gedanke dieser Kolumne (wobei’s geil wär…)

Dass Weltreisen, der chronische Hass gegen langfristige Verpflichtungen und ein möglichst episodenhaftes Abenteurerleben den Wünschen vieler junger Leute entspricht, ist klar. Der “Glaube a la Carte” ist nicht umsonst beliebter denn je. Die Frage ist, wie Kirche (und damit jeder, der diese erhalten will) damit umgehen. An dieser Stelle verweisen wir auf den Münchner (logo) katholischen Geistlichen Rainer Maria Schießler:

“Die Ströme fließen in die Gegenrichtung, von uns fort, und wir Priester, so schwer das einigen fallen wird, müssen runter von unserem hohen Ross und wieder lernen, dass wir jedem, wirklich jedem Menschen in unserer Gemeinde im positiven Sinne hinterherlaufen und um jeden Gläubigen kämpfen müssen. Lernen, dass wir Dienstleister sind im Glauben, dass wir jeden Tag Fußwaschung haben, nicht nur symbolisch, nicht nur für die Länge eines schönen Chorals und nur einmal im Jahr am Gründonnerstag, sondern täglich geht der Pfarrer mit mir auf Augenhöhe - und noch tiefer: auf Hühneraugenhöhe.”
Rainer Maria Schießler

Schießlers Aussagen zeugen natürlich von großer Selbstkritik (und damit hat er dem Buschfunk definitiv was voraus…). Die Priester müssten von ihrem hohen Ross herunter, meint er. #rossUndReiter Wir möchten sogar weitergehen und behaupten, dass dies jeden betrifft. Jeder, der ernsthaft über Glauben spricht, ist in solchen Momenten Priester. Gerade in einer – naja – kleineren Kirche (suchet Euch ein beliebiges Beispiel). #kleinAberFein #wiegenStattZählen

Hühneraugenhöhe kann ein Maßstab sein, wie wir miteinander umgehen. Jeden Tag eine Fußwaschung: Mit denen, die noch da sind. Mit denen, die sich interessieren oder gerade gehen. Oder mit denen, die nach langer Zeit vielleicht mal wieder vorbeischauen. #verlorenerSohn #Heimweh #dasNächsteBierGehtAufMich Keine Besserwisserei, kein Erheben oder Belehren. Und sich nicht zu schade sein, auch noch den letzten Schritt zu gehen. Um jeden kämpfen, der Interesse am Glauben hat. Und bevor jetzt jemand schreit: Hier ist natürlich wichtig zu unterscheiden, ob sich jemand wegen dem Glauben selbst oder “nur” wegen der Institution von der Kirche abwendet.

Wer ernsthaft Interesse hat am Fortbestehen so vieler Gemeinden und Lebensmittelpunkte, die Halt geben, kann die Verantwortung nicht auf die noch verbliebenen Priester, Pfarrer, Prediger, Geistlichen oder was-weiß-ich-wie-die-sonst-noch-heißen schieben. Ganz egal, welcher Religion oder Konfession. #istDeinJob #habMichNichtGemeldet #DienstNochZuVergeben

Der Fahrplan für die Rettung des christlichen Glaubens ist letztlich super easy und kommt vom Son-of-Heaven selbst: Wer andern seine Füße wäscht, sollte diese auch noch abtrocknen. Wenn wir uns dafür nicht zu schade sind und den Menschen im positiven Sinne hinterherlaufen, klappt’s auch mit den Glaubensfreunden.

Janosch & Robin
Buschfunk-Redaktion

 

Biblinema #17 „Paulus, der Apostel Christi“

Freunde des gesprochenen Wortes,

die Bibel als Buch der Bücher hat nicht nur unzählige Menschen zum Lesen animiert oder diese dabei frustriert. Auch die Filmwelt hat sich der unerschöpflichen Quelle von Geschichten immer wieder angenommen. Um Orientierung in die schier unergründliche Landschaft der Bibelfilme zu bringen, gibt es unser Format “Biblinema”. Hier schauen wir Bibelverfilmungen egal welchen Alters, welcher Qualität oder Länge. Jeder Bibelfilm wird knallhart durchgeschaut und analisiert. 

Bereits zweimal haben wir die Geschichte von Barabbas bis nach Rom verfolgt. Aber wie die Geschichte weitergeht, blieb stets offen. Der Film „Paulus, der Apostel Christi“ von 2018 setzt nun genau da an und berichtet, wie Kaiser Nero die Christen für das riesige Feuer verantwortlich macht und verfolgt. Mitten im Chaos schleicht sich Geheimagent und Whistleblower Lukas durch ins Gefängnis zu seinem Lehrmeister Paulus, um dessen Lebensgeschichte aufzuschreiben.

Wer von den Jüngern Jesu am lautesten geschnarcht hat, ob Lukas eine tolle Gesangsstimme hat und wieso Paulus quasi Gründer einer Schreib-AG ist, erfahrt Ihr im Podcast.

Feedback, Kritik und Anregungen zu neuen Filmen gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Rüdiger
Buschfunk-Redaktion