Freunde des gesprochenen Wortes,

es ist einer dieser verregneten Abende in einer beliebigen deutschen Großstadt. Ich sitze an der zweiten Hälfte meines ersten Bieres. Vielleicht auch an der ersten Hälfte des zweiten. Auf jeden Fall wird über Gott und die Welt diskutiert. Bis einer meiner Freunde vorschlägt, doch jetzt ein paar Runden Karten zu spielen. Skat, Mau-Mau oder irgendwas anderes was ich nicht kenne. Ich winke wie immer ab. Warum? Ja, genau hier wird’s interessant…

Skat- und Tarot-Karten werden von Johannis-Christen nicht benutzt. So steht es sinngemäß in den Glaubensgrundlagen der Johannischen Kirche (Weg und Ziel Verlag 2010). Diese theologische Regel bereitete einigen von uns schon unangenehme Situationen. Wer sagt schon Nein zu einem entspannten Kartenspiel mit Freunden? Jeder für sich geht wohl ganz unterschiedlich damit um. Doch diese Regel hat mich immer wieder beschäftigt. Diese Empfehlung. Oder ist es ein Verbot? Von religiösen Dogmen halte ich generell ziemlich wenig. Deswegen bin ich ja in der Johannischen Kirche, in der es diese nach meinem Empfinden eigentlich kaum gibt.

kartenspiel_artikelIch habe mich auf Spurensuche begeben, habe andere Jugendliche befragt und mir noch einmal erklären lassen, worum es bei dieser Regel eigentlich geht. Herausgekommen ist ein sehr subjektiver Versuch damit umzugehen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Andreas und alle anderen, die in dieser Buschfunk-Ausgabe zu Wort kommen. Viel Spaß beim Hören!

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Robin
Buschfunk-Redaktion

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