Freunde des gesprochenen Wortes,

Wann haben wir eigentlich Bock auf ein Projekt? Und auf noch eins? Was muss passieren, damit wir komplett Spaß haben und motiviert sind irgendwo anzupacken? Ist es ein sinnvolles Ziel, coole Leute oder kühles Bier? Wahrscheinlich von allem etwas. Für die Buschfunk-Redaktion ist jetzt ein perfekter Zeitpunkt, um unsere eigene Motivation zu hinterfragen und daraus ein paar Schlüsse zu ziehen.

“Warum tut Ihr euch den Kram überhaupt an?” Eine Frage, die wir aus der Buschfunk-Redaktion gar nicht so selten gestellt bekommen. Oder auch: “Hier seid Ihr auch noch?” “Was zahlen die Euch eigentlich?” Und wir dann meistens so: “Äähhh, keine Ahnung…” Für eine wirklich durchdachte Antwort blieb bisher komischerweise keine Zeit. Aber jetzt schreiben wir ja wieder am Wochenende in unserer Freizeit eine ehrenamtliche Kolumne für Euch, die wir mal dazu nutzen können. #Effizient #Persönlich #Cool

Nun, worauf haben wir denn Bock bei Projekten? Also erstens machen wir gerne Sachen mit unseren Freunden, ja? Zweitens helfen wir denen gerne. Die helfen uns ja auch – zumindest manchmal. (Außer wenn wir richtig viel Scheiß bauen. #RichtigVielScheißeBauen). Drittens machen wir was zusammen. Viertens geht es um die Sache. Eine gute Sache, sogar. Und zumindest beim Ziel sind wir uns alle ziemlich einig. Und fünftens: Naja, ist das nicht der Grund, warum wir überhaupt hier sind? Außerdem gibt es kaum geilere Gemeinschaften, in denen man so schnell Unterstützung für jede noch so verrückte Idee findet. #GeileTruppe #Hoffnungsträger*innen #KannManAuchMalSagen

Jetzt sind wir in gewisser Weise auch privilegiert: Teile unserer Redaktion sitzen im südlichen Exil. Deutschlands Hauptstadt der Herzen ohne Aufgaben und Pflichten. Wo die Sonne immer scheint und die Schaumkrone nie vergeht. #BlauWeißerHimmel #Blasmusik Dementsprechend können wir uns auch die Projekte suchen, auf die wir richtig Bock haben. So richtig richtig Bock. Wie zwei Tage in der Kälte stehen und ohne Ahnung zwei Tonnen von “Was weiß ich für ein”-Fleisch verkaufen. Oder den Jakobsweg mit 50.000 Flyern im Rucksack ins verregnete Kaarst zu verlegen. #CND #Flyermonster

Es ist wichtig, die Projekte zu machen, auf die wir wirklich Bock haben. Egal, ob wir Freunden helfen oder das Ziel gut finden. Doch aufgepasst: Es liegt ebenfalls auf der Hand, dass wir schon ein paar viele gar nicht so wenige Projektchen haben. Das gilt für unsere Redaktion, aber auch für viele von Euch da draußen. #Hörerschlümpfe #Community Teilweise gibt es also sogar zu viele Projekte, womit wir zum zweiten Teil dieser Kolumne kommen. #SchlechtesterÜbergangAllerZeiten

Stellen wir uns vor, aus dem Nichts käme eine Pandemie und würde die gesamte Welt auf den Kopf stellen. In unserem rein fiktiven Beispiel nennen wir sie mal Corona. Ja genau, wie das Bier… Plötzlich werden Dinge denkbar, die lange vorher als undenkbar galten. Die Zeit zwingt uns alle zu Entscheidungen. Entwicklung treibt uns an, teilweise überholt sie uns sogar. #FingerzeigVonOben

Und gerade in dieser schrägen Zeit lohnt es sich nochmal drauf zu schauen, worauf wir wirklich Bock haben. Die Johannische Kirche ist wie viele Glaubensgemeinschaften in den letzten Jahrzehnten eher kleiner geworden – nur, dass wir nicht bei gigantonomischen Zahlen gestartet sind. #Mathe #Kurvenberechnung #BinomischeFormeln Dementsprechend bleibt gar nicht viel anderes übrig, als sich zu fokussieren. Und die Woman-Power gezielt für die Projekte zu nutzen, auf die wir Bock haben. #HabenWirSchonBockErwähnt?

Womit wir zur Ausgangsfrage zurückkommen: Worauf haben wir Bock? Was sind die Projekte, die uns wichtig sind? Wo am meisten Herzblut drinsteckt? Diese Fragen beantwortet natürlich jeder für sich individuell. Es gab aber selten bessere Zeitpunkte, sich gemeinsam diese Fragen zu stellen und dessen bewusst zu werden. Und ja, Entscheidungen können dann auch gegen bestimmte Projekte ausfallen. #DasIstJaAuchDerSinnVonFokussierung Und dann: Loslegen! #MachenStattMeckern

Fazitabsatz (am Ende unserer Kolumne kommt meistens ein erklärender Absatz inklusive einer Abschlusspointe, wenn wir eine finden. #Dramaturgie #WirNehmenHierJedenMit). Also: Wir haben Bock! Am Ende wissen wir auch, worauf am meisten. Eine Fokussierung ist kein Scheitern oder Aufgeben. Und sie kann vor allem dafür sorgen, unsere Begeisterung zu kanalisieren. Damit Motivation, Spaß und vor allem Bock nicht auf der Strecke bleiben, nur weil zu viele Projekte parallel laufen. Dieser Text endet jetzt zum Beispiel, wir haben nämlich keinen Bock mehr.

Wer hört nicht gern Buschfunk!

Janosch & Robin
Buschfunk-Redaktion

One comment on “Kolumne „Bockspringen mit Fokus“

  1. Avatar Sigurd sagt:

    In jedem Fall bleibt bei mir der „Bock“ auf Buschfunk! …. und JA, diese „Corona“-Zeit lädt ein zum Erkennen, Prüfen und Verändern. Lasst uns dies nutzen 🥳 LG von Sigurd

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