Freunde des gesprochenen Wortes,

dem Glauben Beine machen – und nicht nur sinnbildlich. Schon mal probiert, ob wir auch übers Wasser laufen können? Nils Straatmann bereist mit seinem Freund Israel und Palästina und wandert auf den Spuren Jesu. Das ganze ist uns am heutigen Karfreitag ein Buch-Tipp wert.

Schluss mit trockener Theorie an der Uni. Endlich das verstehen, was man studiert. Lobenswerte Einstellung. Und das als Student. Vielleicht ist mir der junge Nils Straatmann auch deshalb so symphatisch. Ich bin da, … ähnlich. Allerdings studiert er Theologie in Leipzig und ist Poetry-Slammer. Und ich eben nicht.

Gemeinsam mit seinem seinem Schulfreund unternimmt Nils eine Reise nach Israel und Palästina. An die Orte, an denen Jesus wahrscheinlich auch gewesen ist. Zumindest historisch belegbar. Mit jeweils 20 Kilogramm auf den Rücken und unter glühender Sonne wandert er durch traumhafte Landschaften, vorbei an Minenfeldern und Panzern, an Grenzzäunen und meterhohen Mauern, die von bewaffneten Soldaten bewacht werden.

Er sucht Jesu. Den Mensch. Sein Leben und seine Geschichte.

Nahbar, fassbar und modern gelingt es ihm, das Neue Testament zu erzählen. Dabei fesselt er mit faszinierenden Geschichten aus der Biografie des einfachen Handwerkers (Jesus Christus, der Zimmermann) und theologischen Exkursen bis hin zu lustigen Anekdoten.

Und doch bewegt er sich auch an der Grenze zwischen Glaube und Wissenschaft. Was ist belegbar und was kann man „nur glauben“.  Spannend, wie er die Bibel als Richtschnur benutzt und somit an etlichen Stellen innehält und fast schon ergriffen wirkt.

So fährt er mit einem Fischer auf den See Genezareth und ist vom Fischfang berührt. Er kann nun endlich die pure Theorie mit Bilder und eindrücken verknüpfen.

Seht Euch selbst diese kurze Doku über seine Reise an:

Quelle: Westdeutscher Rundfunk

Das Buch „Auf Jesu Spuren“ ist auch deshalb so empfehlenswert, weil ein junger Mann mit seinem Kumpel etwas völlig Banales macht. Auf den Spuren des Christentums zu wandeln. Die beiden könnten auch nach Mallorca, Afrika oder Australien reisen, aber sie entscheiden sich anderen Spuren zu wandern.

Es ist schön zu sehen, wenn junge Menschen sich für uralte Geschichten begeistern, daraus Hoffnung schöpfen und für den Glauben Strapazen auf sich nehmen. Es macht Spaß, wie er den Leser von seiner Begeisterung  zu „Jesus“ erzählt und ansteckt. Gleichzeitig ist es ein moderner Religionsunterricht, der mit Irrtümern und Halbwahrheiten aufräumt. Deswegen eine klare Leseempfehlung von der Redaktion!

Wir wünschen einen gesegneten Karfreitag.

Janosch
Buschfunk-Redaktion

One comment on “Buch-Tipp „Auf Jesu Spuren“

  1. Sigurd sagt:

    Einen wunderschönen und interessanten Videobeitrag habt Ihr da gefunden. Vor sehr vielen Jahren durfte ich auch schon zwei Mal nach Israel reisen und seitdem habe ich die Bibel anders gesehen und verstanden. Es ist schön für mich zu sehen, dass sich junge Menschen wieder auf den Weg machen um ihr Empfinden für Jesus zu erforschen….aber wie beide schon sagen am Ende: das Gefühl zu Jesus stellt jeder selbst in sich her.
    Danke an Euch für diesen Kurztrip nach Israel

    P.S.: …und mit „hey Junge“…lass ich mich auch nicht anreden. Da hat Sören in meinen Augen recht.

    HG Sigurd

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