Freunde des gesprochenen Wortes,

Johannis-Christen lassen sich im Schnitt alle vier Wochen die Hände auflegen, verbunden mit der Bitte an Gott um Gesundheit und Erlösung. Sie glauben daran, dass es zur Heilung von Körper, Seele und Geist beiträgt. Ob das funktioniert, können wir hier natürlich nicht klären. Trotzdem schauen wir in dieser Reportage auf Bedeutung und Entwicklung dieses Rituals.

In den großen Kirchen wird es abgewandelt oder kaum noch praktiziert; trotzdem ist es ein urchristliches Ritual, das auf das Markus-Evangelium zurückgeht: das Heilen durch Handauflegen. In der Johannischen Kirche ist es als „Sakrament der geistigen Heilung“ fest verankert. Wie kam es dazu? Was sagen Katholiken und Protestanten zum Handauflegen? Und welcher Rolle spielt eigentlich der Glauben dabei?

Wir haben mit Andreas Schwiewagner von der Johannischen Kirche gesprochen, aber auch Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche kontaktiert. Außerdem lassen wir auch immer wieder junge Johannis-Christen zu Wort kommen, die sich die Hände auflegen lassen.

Egal, ob Ihr als Johannis-Christen noch Fragen zum Handauflegen habt oder Ihr das hier alles zum ersten Mal hört: Vielleicht kann Euch der Podcast ein paar Fragen beantworten. Viel Spaß beim Lauschgenuss!

Vielen Dank an die vielen Menschen, die an der Entstehung dieses Beitrags mitgewirkt haben!

Und für alle, die es interessiert: HIER noch die Verlautbarung des Apostolischen Stuhls (also der katholischen Kirche), von der im Beitrag kurz die Rede ist.

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Robin
Buschfunk-Redaktion

2 comments on Reportage „Handauflegen“

  1. Marianne Fraeter sagt:

    Eine kleine Bemerkung: Es sind die Johanneschristen (das e in der Mitte!). Die Geistheilung durch Handauflegen wird auch von manchen „Heilpraktikern“ und sogenannten „Geistheilern“ durchgeführt, ist also auch durch Medien bekannt.

  2. Sigurd sagt:

    Ich finde , dass diese Reportage wirklich gut recherchiert wurde. Als Mitglied der Johannischen Kirche weiß ich um die Einzelheiten, auf die Ihr Euch bezieht. Es tut trotzdem gut, mal ein Konglomerat dazu zu erleben – auch mit jungen Stimmen.
    Auch für mich ist das Sakrament „der Fels in der Brandung“ , das Gegenteil von einer weltlichen Starkstomleitung. Wir haben mit dem Sakrament der Geistigen Heilung ein wirklich tolles Geschenk bekommen, und ich bin froh, dass es in unserer Kirche praktiziert wird.

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