Sonstiges

Buschfunk grüßt aus dem Urlaub

Freunde des gesprochenen Wortes,

wir wissen, dass Ihr in unserer Winterpause gar nicht wisst, was Ihr jeden Freitag um 18 Uhr lesen oder hören sollt. Das muss echt hart für Euch sein, deswegen haben wir viel Mitleid und auch etwas schlechtes Gewissen… Damit Euch die Zeit bis zu unserer Rückkehr nicht zu lange wird, schicken wir Euch hier ein paar Postkarten aus unserem wohlverdienten Urlaub.

Die folgenden Postkarten sind alle 100-prozentig authentisch und spiegeln unsere wirklich wahren Leben wieder. Anbei kleine Grußworte der Redaktionsmitglieder:

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Robin:
Die Leute fragen mich immer: Wie kann ein solch engagierter und dauerbeschäftiger Mensch wie ich überhaupt abschalten? Nun alleine. In Sibirien. Auf zwei Rädern und mit wenigstens 100 PS unterm Arsch. Traditionell fahre ich jeden Januar 5000 Kilometer durch die sibirische Prärie. Dabei bin ich ganz bei mir und die mangelnde Winterbekleidung bei durchschnittlichen -30 Grad Celsius lässt mich das Leben aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Scheiße Moment… ich glaube der Tank ist schon wieder alle. Kann irgendjemand bitte mit einem Kanister vorbeikommen?! BITTE!

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Dimitri:
Wer kennt das nicht, man arbeitet, hat keine Zeit für nichts und das Geld auf dem Konto häuft sich schamlos trotz Miete, Mahngebühren, GEZ-Nachzahlungen, Autoreperaturen, Fahradkontrollen, Wohnungsbrand und Wasserschaden… Da kommt einem so ein Urlaub gerade Recht. Platzschaffen, nicht nur im Kopf für neue Millionardenideen, sondern auch auf der Bank um die Früchte der Arbeit wieder kühl lagern zu können. Doch wie vernichtet man Geld am schnellsten?… mit Frauen, oder noch besser… mit verwöhnten Töchtern, deren Liebe und Aufmerksamkeit man sich von Anfang an erkaufen musste. Hier bin ich mit meiner Tochter (Lena?…oder Rosa) in Abu Dhabi. Sie hat gerade ihr Abi gemacht… oder ihr Studium/Ausbildung beendet, irgendwas in der der Richtung. Ich bin so stolz.

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Rüdiger:
„Abschalten“ kenn ich eigentlich nur von Peter Lustig – wenn Löwenzahn vorbei ist. Wenn ich wiederum abschalten soll, zieht es mich immer in die Großstadt, um mal richtig die Sau raus zu lassen. Aber nicht nur zum Feiern, auch um neuen Input zu bekommen. Da wo ich wohne, also auf dem Lande weit ab von jeder Menschenseele, schreibe und lebe ich allein und da tut es gut mal wieder Hörer(innen) um mich zu haben. Aber insgeheim sehne ich mich dann wieder nach meiner kleinen, leicht feuchten und muffigen Kammer, wo die Inspiration sich frei entfalten darf. Aber nun gut… da kommt meine Gruppe junger Russinnen, die meinen Charme und meine Verführungskraft zu spüren bekommen. Bis dahin ein herzlich Gott zum Gruße.

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Janosch:
Hej, unbeschreiblich viel erlebt und gesehen. mache gerade ein blog. ist geil. könnt dann sehen wo ich bin und was passiert.  wirklich – crazy. so nice & beautiful hier!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
ABER – vermisse die Arbeit. habe glaube ich auch mein PC vergessen auszuschalten.
-> wer auch immer im büro sitzt: macht die kiste nur auf „energiesparmodus“: kann dann gleich weiter schaffen. hoffe ihr erholt euch nicht zu sehr. 😉
boyz – wird zeit für ne konferenz!
#läuft –
janosch

Beste Grüße an alle neidisch Daheimgebliebenen. Keine Sorge, wir sehen und vor allem hören uns am 17. Februar, selbstverständlich um 18 Uhr!

Robin, Dimitri, Rüdiger & Janosch
Buschfunk-Redaktion

„Engel mit 3-Tage-Bart“ von Valerian Verny

Freunde des gesprochenen Wortes,

morgen steht das Fest des Friedens an und auch der Buschfunk stößt besinnliche Töne an. So kurz vor Weihnachten möchten wir Euch noch einmal eine besondere Geschichte ans Herz legen. In grauer Vorzeit hatten wir diese zwar schon veröffentlicht, doch aus Archivierungsgründen und zu diesem besonderen Anlass wollen wir Euch sie nicht vorenthalten.

Im März 2014 verunglückte unser guter Freund Valerian beim S-Bahn-Surfen. Er war ein fröhlicher und manchmal auch wilder, junger Mann, der seine große Leidenschaft in der Literatur gesucht hatte. Er schrieb mehrere Kurzgeschichten, Gedichte und andere kleine Werke in den 19 Jahren, die er unter uns weilte.

Dimitri und ich (Robin) hatten mehrmals versucht, ihn auch für unser damals noch junges Buschfunk-Projekt zu begeistern. Doch vor allem aus Zeitgründen ist es leider nicht mehr dazu gekommen.

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Um ihn dennoch in gewisser Weise in unser Projekt zu integrieren, haben wir Ende 2014 seine Cousine Antonia Adolph gebeten, eine seiner schönsten Kurzgeschichten für uns einzusprechen. Dies hat sie auf großartige Weise getan und so können wir Euch nun „Engel mit 3-Tage-Bart“ präsentieren. Vielen Dank nochmal an die beiden und viel Spaß Euch beim Hören…

Valerians Eltern haben nach seinem Heimgang eine Literaturstiftung für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen. Wie Ihr diese unterstützen könnt und weitere Informationen erhaltet Ihr hier.

Wir wünschen Euch allen eine besinnliche und gesegnete Weihnachtszeit. Doch Obacht: verpasst nicht unseren großen Buschfunk-Jahresrückblick kommende Woche Freitag!

Robin, Dimitri, Janosch & Rüdiger
Buschfunk-Redaktion

Buschfunk „We want YOU for Basar“

Freunde des gesprochenen Wortes,

wir machen ja nicht für viel Werbung. Außer gelegentlich für uns. Und wenn, dann ist es schon ein echter Hammer. Zufällig haben wir heute einen solchen für Euch parat. Und „Hammer“ triffts eigentlich in doppelter Hinsicht. Die Adventsmärkte gehen wieder los und we want YOU for Basar!!!11!1!!

Der Weihnachtsmarkt im Waldfrieden, traditionell am 2. Adventswochenende, sucht für dieses Jahr noch dringend nach weiteren Unterstützern, um zusammen den Markt aufzubauen und erfolgreich über die Bühne zu bringen. Immerhin werden am 3. und 4. Dezember etwa 10000 Leute erwartet, womit der Markt die größte Veranstaltung der Johannnischen Kirche ist. Das Aufbauteam hat unsere Kreativabteilung angefunkt und uns sind selbstverständlich SOFORT genau 10 Gründe eingefallen, warum man dieses Jahr auf jeden Fall dabei sein muss.

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Hört einfach in unsere Top Ten rein, wahrscheinlich seid Ihr schon vor dem Ende komplett begeistert und könnt es gar nicht erwarten. Da sind wir uns sogar sehr sicher…

Immer noch nicht überzeugt? Dann hört gerne nochmal in unseren Podcast zur Erntewoche 2016 (Aufbau Erntedankfest) rein. Da bekommt Ihr einen tollen Eindruck von der Stimmung bei so einem Aufbau. Zum Beitrag geht’s hier.

Ab Mittwoch, den 30. November 2016, darf im Waldfrieden mit Euch geschafft werden. Wenn Ihr beim Aufbau und generell beim Markt mithelfen wollt, nach Schlafplätzen oder weiteren Infos sucht, meldet Euch gerne bei Matze. Hier seine Kontaktdaten:

Matthias Klavehn
Tel.: 033731/10556
E-Mail: matthias@klavehn.de

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Janosch
Buschfunk-Redaktion

Netz-Tipp: „Schweinerei“

Freunde des gesprochenen Wortes,

Buschfunk und Schönhof fühlen sich einfach sauwohl zusammen. Als zweiten Teil der großen Schönhof-Trilogie präsentieren wir Euch die versaute Seite des Gutshofs und beschäftigen uns mit dem großen neuen Thema: der neuen Freiland-Schweinezucht in Brück. Uns sind ein paar saustarke Video-Netztipps in die Redaktion geflattert und die kommen von ganz oben…

“Wir fordern Freiheit für das Borstenvieh”. Seit Kirchentag kennen Glaubenspresse, Gesprächskreise und Amtsträger-Stammtisch kein anderes Thema mehr. Dabei ist folgende Frage eigentlich im Schweinsgalopp zu beantworten: was ist artgerechte Tierhaltung? Das was Staat, EU und Institutionen unter “Bio” verstehen? Oder vielleicht einfach was einem der gesunde Schweineverstand sagt. Zum Beispiel, dass man den Tieren nicht irgendeinen widerlichen Schweinefraß vorsetzt. Oder sie in Betonbauten einsperrt. Wir halten’s da wie mit dem Feierabendbier: einfach mal die Sau raus lassen!

Vor nicht einmal 100 Jahren hat man noch den eigenen Schweinehund überwunden und den Tieren Platz gewährt. Nicht in den eigenen vier Wänden auf einem Quadratmeter, sondern in dicht bewachsenen Buchen- und Eichenwäldern. Wie das auch heute noch funktionieren kann, zeigt folgender erster Netz-Tipp. Was ist klassische Tierhaltung? Was gilt dabei schon als “Bio”? Und welche der tierischen Freunde haben tatsächlich Schwein gehabt?


Quelle: Bayerischer Rundfunk

Johannes Buchner aus dem BR-Beitrag ist kein Bio-Landwirt. Unsere Redaktion möchte die nächsten vier großen Schnitzel trotzdem am liebsten bei ihm bestellen. Mit Pommes bitte. Bio-Landwirte sind nicht immer diejenigen, deren Tiere am besten behandelt werden. “Nicht Bio! Schönhof muss es heißen, Gut Schönhof!” hat uns Frieda Müller mit auf den Weg gegeben. Auch in Franken muss man nicht weit über den eigenen Mett-Brötchen Tellerrand schauen, um “Glückliche Schweine” zu sehen, wie der nächste kurze BR-Beitrag zeigt.


Quelle: Bayerischer Rundfunk

Manch einem mögen sich beim zukünftigen Anblick von Schweinen auf Betonwiesen nun die Borstenhaare aufstellen. Mit der Freiland-Schweinezucht in Brück kommt der Schönhof seinem eigenen Anspruch ein deutliches Stück näher: wahrhaft artgerechte Tierhaltung und Innovator sein, wenn es darum geht Schöpfung zu bewahren und zu schützen. Dies gilt nicht nur für die Schweinehaltung, sondern natürlich auch für alle anderen Schweinereien, die auf einem Bauernhof so passieren.

Zum Schluss möchten wir uns für die sauguten Netz-Tipps bedanken und für die unleserliche Sauklaue entschuldigen. Wir hoffen, dass einige von Euch Anregungen mitnehmen durften.

Robin & Janosch
Buschfunk-Redaktion

P.S.: Bevor jetzt wieder eifrige Leserbriefe in Massen bei uns eintrudeln: wir werden uns in Zukunft noch explizit mit dem Schweinezucht-Betrieb in Brück beschäftigen und für Euch stets begeisterte und wissbegierige Hörerinnen- und Hörer aufbereiten. #gernemehr

Netz-Tipp „Die aufblasbare Kirche“

Freunde des gesprochenen Wortes,

Blaskapelle muss nicht immer laut und anstrengend sein. Heute im Buschfunk  wie gewohnt viel heiße Luft und wenig konstruktiven Inhalt. Nein im Ernst, heute präsentieren wir Euch einen kleines Highlight aus dem Welt Weit Netz, kurz bevor zu spät ist.
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In Zeiten, in denen immer weniger Menschen in die Kirche gehen, muss die Kirche halt zu den Menschen und das auch im wahrsten Sinne des Wortes. Wie kurios das am Ende aussehen kann, wollten wir Euch nicht vorenthalten. Macht besser schnell, denn der etwa 3-minütige Beitrag ist nur noch bis Donnerstag, den 14.04.2016 in der ARD-Mediathek zu sehen.

Und HIER geht’s auch schon zum Beitrag! Viel Spaß beim Anschauen.

Janosch
Buschfunk-Redaktion

Buschfunk dreht auf: Zwei Punkt Null.

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der Buschfunk erfindet sich neu und startet mit (fast) brandneuer Internetseite, einem Haufen neuer Formate, mega-innovativem Konzept und viel hipper denn je in die Zukunft: wir lösen uns vom steifen Podcast-Rhythmus, in welchem lange Beiträge in viel zu unregelmäßigem Abstand kamen, und bringen stattdessen regelmäßigen Content in kleinen Häppchen.

Ab sofort gibt es etwa einmal pro Woche einen neuen Beitrag auf unser schmucken Internetseite – schneller, härter, besser! Oder so…

Egal ob Interviews, Wurfsendungen, Reviews oder Starreports. Die Grenzen lösen sich auf. Ein Schengen der Akustik. Zusätzlich werden wir durch unsere neue Printabteilung verstärkt, welche in krasser Retro-Manier tiefgründige Reportagen und Hintergrundberichte produziert. Was schreibt, bleibt ja länger im Kopf, haben wir uns sagen lassen.

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Wir freuen uns auf das kommende Jahr, viel Feedback und große Emotionen. Stöbert gerne auf unserer Seite rum, schreibt an die Pinnwand und schaut jede Woche mal vorbei. In aller Bescheidenheit und Demut sagen wir: ES LOHNT SICH!

 

Viel Spaß und Prost auf den Buschfunk Zwei Punkt Null!

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Rüdiger, Janosch, Dimitri & Robin
Buschfunk-Redaktion

Wie man mit Flüchtlingen auch umgehen kann…

Über Flüchtlinge wird in Deutschland zur Zeit ja heftig gestritten. Mit dabei sind viele Vorurteile und Angst um die eigenen Identität. Europaweit gehört Deutschland noch zu den Ländern, die verhältnismäßig viele Flüchtlinge aufnehmen.

Wie man mit dem ganzen Thema auch umgehen kann, zeigt ein aktuelles Beispiel aus dem Libanon, welches wir Euch nicht vorenthalten wollen.

Unter folgendem Link findet Ihr einen kurzen Beitrag vom WDR-Magazin „Monitor“, welcher auf beeindruckende Weise zeigt, wie man mit Hilfe-suchenden Menschen umgehen kann und wie beschämend stattdessen in Deutschland oft noch mit dem Thema umgegangen wird.

Ein 5000-Seelen-Dorf… ein Schelm, der hier bestimmte Vergleiche ziehen will… 😀

P.S.: Der Beitrag ist bis zum 21.05.2016 in der Mediathek abrufbar.