Janosch

Bfunk-Awards 2019: Die Gewinner!

Freunde des gesprochenen Wortes,

wir können es kaum erwarten euch die diesjährigen Gewinner der Bfunk-Awards 2019 bekannt zu geben! Es war bis zum Schluss knappe Geschichte. Wir sind genauso aufgeregt wie ihr Hörernasen da draußen, aber nun lasst uns das Mal servieren!

Wer hat nun gewonnen? Welche Beiträge fandet ihr am besten? Schließlich hattet Ihr hattet nun einige Tage Zeit, um in die Wahlbüros zu fahren und euer Stimmchen abzugeben…

Wir freuen uns, das unser „CND 2019 Festival-Tagebuch“ euch sooo gefallen hat. HIER könnt ihr nochmal reinhören… UND: Beim nächsten mal seid ihr auch dabei!

Mit „Pfingsten in Palermo“ habt ihr eine klasse Wahl getroffen! Uns hat diese Geschichte auch einen besonderen Hörgenuss bereitet! HIER könnt ihr nochmal rein lauschen!

Bei unseren Kolumnen ist das immer so eine Sache… Ihr habt uns ja selbst beim großen Glamour-Auftritt gehört, wie diese entstehen. Umso mehr freuen wir uns über eure Auswahl mit „Schlaue Hilfe“. HIER könnt ihr diese Kolumne nochmal anhören und teilen! 

Mit dem „Ü25-Zeltlager mit Radio GSR“ Bild habt ihr natürlich auch ein politisch-freundschaft-diplomatisch-verbindendes Zeichen gesetzt. Weil sich unserer Radio-Vorfahren natürlich genau so über diese Abstimmung freuen wie wir. Wir nutzen diese Chance gleich nochmal um das Bild hier zu zeigen! 😉

Das sind also die Gewinner! Verdient oder nicht? Schreibt es uns gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Bleibt noch zu verkünden, wer unsere Auslosung gewonnen hat: Herzlichen Glückwunsch, unser Care-Paket inklusive Vidafit-Saunagutschein und Buschfunk-Merchandise geht an den geheimnisvollen 

Unsere restliche Hörerschaft kann sich auf den 14. Februar freuen, dann kehren wir spektakulär aus der Winterpause zurück und servieren Euch wöchentlich heißen Podcast-Shit!

Robin, Dimitri, Rüdiger & Janosch
Buschfunk-Redaktion

Netz-Tipp „Frühstück statt Gebet?“

Freunde des gesprochenen Wortes,

wir lieben es sonntags früh aufzustehen. JA, wirklich! Vor allem hat man dann den ganzen langen Morgen Zeit, um ausgiebig zu Brunchen. Oder was macht ihr so sonntags morgens? Sagt jetzt nicht, ihr geht etwa in die Kirche?!

Jetzt mal ernst: Wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, sind wir als Christen Sonntagmorgens eher selten im kultigen Hipster-Cafe, um Avocadocreme und Chai-Latte zu genießen. Stattdessen stehen wir oft mal unter Zeitdruck, schlingen die Tasse Kaffee runter oder lassen das Frühstück gleich ganz weg, damit wir es pünktlich zum Chor #schaffendürfen – denn pünktlich um 11 Uhr fängt der Gottesdienst an. Das ist irgendwie Gesetz oder so. Manchen passt die Zeit aber gar nicht, deswegen geht der evangelische Theologe inzwischen andere Wege und plant „Thematische Zielgruppengottesdienste“. Was das genau heißt, erfahrt ihr in unserem Netz-Tipp vom Deutschlandfunk. 

Klickt einfach auf das Bild hier oben und Ihr gelangt sofort auf die Deutschlandfunk-Website. Viel Spaß beim Hören!

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Janosch
Buschfunk-Redaktion

Buschfunk „Was Glaubst Du?“ #14

Freunde des gesprochenen Wortes,

gibt es einen Gott? Oder ein Leben nach dem Tod? Glauben ist immer subjektiv. Diese Subjektivität wollen wir zeigen, in unserem Format “Was Glaubst Du?”. Hier stellen wir den unterschiedlichsten Menschen die immer gleichen Fragen. Bedeutungsschwangere Fragen. Die großen Fragen des Lebens.

Menschen, die in irgendeiner Form einen Bezug zu Glauben haben, gehen uns so schnell nicht aus. Für die vierzehnte Folge von „Was Glaubst Du?“ haben wir unseren Fragenkatalog an Ariella gerichtet. Sie ist 27 Jahre alt und lebt in München. Mehr sei nicht verraten, hört einfach in den Podcast, um mehr über Ariellas Ansichten zu Glauben und Religion zu erfahren.

Zu den anderen Folgen von “Was Glaubst Du?” gelangt Ihr übrigens HIER.

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Janosch
Buschfunk-Redaktion

Kolumne „Bock auf Prüfung“

Freunde des gesprochenen Wortes,

die Lage ist ernst. Die Lage IST… ERNST! Diese Aussage gilt nicht nur für unseren kuscheligen Erlösungsstern, wie wir es zum vergangenen Erntedankgottesdienst auf Gut Schönhof gehört haben. Sie gilt auch für die jetzige Zeit im Allgemeinen. Die Einschläge kommen näher, deswegen wird es Zeit für eine Bestandsaufnahme und ein paar Fragen.

Oft hat die Buschfunk-Redaktion an dieser Stelle schon geklagt. Das Privileg, eine eigene Online-Plattform mit Millionen und Aber-Milliarden von Hörer-Seelen hinter sich zu wissen, die jedem gesprochenen Wort zumindest aufmerksam lauschen – wir haben es sicherlich schon genutzt, um unsere Sichtweise für uns nochmal als richtig darzustellen. #logo Nun, vielleicht waren wir dabei auch das eine oder andere Mal zu pessimistisch. Schlimmere Zeiten gibt es schließlich immer und auch die Redaktion übt sich inzwischen darin, öfter mal das Positive zu sehen. Dennoch sind wir uns einig: Die Lage ist ernst, wird vielleicht noch ernster und bisher war eigentlich nur Pillepalle. #easypeasy

Viele Umbrüche, viele Baustellen und zu treffende Entscheidungen. Das alles mit immer weniger Leuten und einer Einigkeit, die ausbaufähig ist. Nun funktioniert Glauben niemals ohne Zweifel. Und die Glaubensprüfung gehört zum religiösen 1×1 wie Messer und Gabel zum Abendmahl. Was wir damit sagen wollen? (Erstmal: Gute Frage!) Naja, kein Leben kommt ohne Glaubensprüfungen aus und wer nie zweifelt, der lügt!!! #duSollstNichtLügen

Sehen wir die kommenden Glaubensprüfungen mal als kniffliges Quiz. #gamification Wir können uns trösten, denn eine der drei Antwortmöglichkeiten A, B oder C wird immer richtig sein. Sehen wir schon beim ersten biblischen Beispiel mit Adam und Eva:

Antwortmöglichkeit A: Esst niemals vom Baum der Erkenntnis.
Antwortmöglichkeit B: Dran lecken und schnüffeln ist schon noch okay.
Antwortmöglichkeit C: Apfel mit Haut und Haaren fressen, rein damit!

Während jeder Hobby-Sünder jetzt hoffentlich Antwort A favorisiert, wären Antwort-B-Freunde wohl nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Unsere frühesten Glaubensgeschwister mussten ja leider verbindlich Antwort C einloggen. Und dann noch wundern, wenn man auf einmal komplett nackend dasteht. #vielleichtBeimNächstenMal

Jetzt mögen sich manche nicht mehr zu großen Quiz-Spielereien berufen fühlen. Begeistert zeigen sie auf die Jugend, die alle spaßigen Kopfnüsse schon lösen (werden): “Ihr macht das schon!” #UndVielFröhlichkeit Alles gut und schön. Doch ein einfacher Schieberechner aus biblischen Zeiten kann schon aufzeigen: Alleine schafft das keine Jugend. Zumal keine dezimierte. (Gut, auch keine dividierte oder subtrahierte, aber das geht jetzt zu weit.) Die Rechnung wird ohne Jung UND ALT kaum aufgehen. Selbst der Buschfunk denkt inzwischen zwei statt ein halbes Mal nach, welche Projekte #schaffendürfen-bar sind.

Es kommt eine Zeit, in der wir keine Quiz-Joker mehr zur Verfügung haben. Wir glauben es vielleicht noch nicht, aber der freie Wille wird auf einmal richtig wichtig. Also NOCH wichtiger als jetzt. Und das Gewissen sowieso. Tja, Erwachsen werden ist nicht einfach ihr kleinen Racker. #adultEducation #Ü25 Die Entscheidung rückt immer näher an uns ran: Gestalten oder Verwalten? Arbeiten wir alle zusammen an einem Ziel oder ziehen wir uns zurück und machen den “Euch allen noch nen schönen Sonntag”-Move…

Es wird immer weitergehen. #ewigkeit Aber es wird uns nichts geschenkt. Oder nicht mehr. Die Buschfunk-Redaktion hat sich nochmal diese Geschichte mit den drei Knechten und ihren Talenten reingezogen und hat entschieden: Wir wären dann doch lieber der Knecht, der seine Bitcoins auf den falschen Gaul setzt, statt Kröten und Zaster in den Glauer Bergen zu vergraben. Das erfordert Mut, Einsatz und vor allem BOCK! Nicht aus einfachem Pflichtbewusstsein “Ja” sagen oder Aufgaben für eine andere Person machen. Es geht um BOCK auf die Gemeinschaft. BOCK auf das Projekt. Und BOCK auf das Ziel.

BOCK! BOCK! BOCK! #bock #durchrauchen

Denn eine Frage wird immer wichtiger: Für wen machen wir den ganzen Kram?

Janosch & Robin
Buschfunk-Redaktion

Interview „Nah dran“ mit Mirko Neumann

Freunde des gesprochenen Wortes,

WIR SIND ZURÜCK. Mit vollem Elan aus der Sommerpause. Hinter uns liegt die vergangene Kirchentagswoche, in der wir fleißig Interviews geführt und mit Lassos Stimmen eingefangen haben. Freut euch ab jetzt also wieder auf wöchentliche Podcast-Unterhaltung jeden Freitag um 18 Uhr. Und los geht es mit einem echten „Schmankerl“, wie der Preuße sagen würde…

Eine Friedensstadt baut sich nicht von allein. Das galt schon vor 100 Jahren zu Gründungszeiten der christlichen Siedlungsgenossenschaft Weißenberg. Und nach Besetzung durch die Nationalsozialisten und der jahrzehntelangen Nutzung der Stadt als russische Garnison ist die Zahl ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht gerade gestiegen. Umso wichtiger ist es, dass einzelne Menschen vorangehen und ackern, was das Zeug hält. Einer dieser tatkräftigen Helfer ist ohne Zweifel Mirko Neumann. Der Dachdeckermeister beschäftigt sich gerade intensiv mit dem Weiterbau der Friedensstadt und ist kurz davor ein 6-Familienhaus fertig zu stellen. Grund genug für uns, ihn in einer neuen Ausgabe von „Nah dran“ zum Interview zu bitten.

Wie Mirko auf seinen Hausplan kam, was ihn antreibt und warum er noch lange nicht fertig ist, hört ihr im Podcast.

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Janosch
Buschfunk-Redaktion

Netz-Tipp „Gesund durch Glauben?“

Freunde des gesprochenen Wortes,

„der Herr ist mein Arzt“, das sagt sich so leicht. Aber wie ernst nehmen das die meisten Christen wirklich? Und vor allem, was bedeutet das für die moderne Medizin. Fragen über Fragen, auf die unser heutiger Netz-Tipp zumindest einiges zu antworten weiß.

Menschen, die glauben, leben länger. Das sagen zumindest einige Studien aus den USA. Aber warum ist das so? Liegt alles am Placebo-Effekt? Sind es unsere kognitiven Fähigkeiten oder doch geistige Kräfte im Hintergrund. Auch die Johannische Kirche geht beim christlichen Handauflegen davon aus, dass Glaube wichtig für die Heilung sein kann. Aber es gibt auch viele andere Glaubensrichtungen, für die echte Heilung nur durch Gesundung von Körper, Seele und Geist eintreten kann. Der folgende Beitrag des Bayerischen Rundfunks stellt einige davon vor.

Klickt einfach auf das Bild hier oben und Ihr gelangt sofort in die ARD-Mediathek. Der Beitrag ist bis zum 26.03.2020 online.

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Janosch
Buschfunk-Redaktion

Netz-Tipp: „Vater Unser“

Freunde des gesprochenen Wortes,

wahrscheinlich ist es die bekannteste Hotline der Welt, für viele Retter in der Not und seit Ewigkeiten bekannt: das „Vater Unser“. Doch was bedeutet das Zwiegspräch mit Gott? Wie hat es sich entwickelt und warum ist es immer noch aktuell? Zeit für eine intensive Auseinandersetzung…

Es ist das bekannteste Gebet des Christentums. Seit Jahrhunderten hat es jede Revolution überlebt und und hat sich kaum verändert. Doch was beten wir da genau? Was bedeuten die Bitten, und welche Geschichte steckt dahinter. 

Das „Vater Unser“ ist in zwei verschiedenen Fassungen überliefert: einmal im Buch Lukas und außerdem im Matthäus-Evangelium. Dort ist es das zentrale Thema der Bergpredigt. Jesus Christus gibt es seinen Zuhörern an die Hand, sie können sich somit direkt an ihren „Vater im Himmel“ wenden und es kann ein intimes und persönliches Verhältnis jedes Einzelnen mit Gott entstehen.

Wir Johannis-Christen beten das Gebet etwas anders: „Denn dein ist das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit. In Christo Jesu.“  Die Bitte „In Christo Jesu“ bezieht sich auf Johannes 16, 23-27. 

Der BR hat mit dem Bildungskanal der ARD „alpha“  eine Serie 2017 über Herkunft und die Bedeutungen der einzelnen Bestandteile des Vater Unser produziert. Insgesamt sind es neun Kurzfilme und jede Folge dauert ca. 15 Minuten. Klickt einfach auf das Bild und schon kommt ihr in die BR-Mediathek.

Vielleicht gibt die Dokuserie ja den ein oder anderen Anstoß über das Vater Unser nochmal neu nachzudenken.

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Janosch
Buschfunk-Redaktion

Kolumne „Hühneraugenhöhe“

Freunde des gesprochenen Wortes,

Christen sind gut beraten schlechte Kopfrechner zu sein. Denn egal ob katholisch, evangelisch oder johannisch: Wir sind eine heimgehende Sorte, nur das keiner nachkommt. Beim Blick auf die Zahlen ist das sicherer als das Amen in der Kirche. Woran liegt’s und was kann jeder tun? Wir wären nicht der Buschfunk, wenn wir nicht zumindest einen unausgereiften Master-Plan in der Redaktionsschublade hätten.

Wie soll’s bloß weitergehen? Mal ehrlich. 367.504 allein im Jahr 2017. Das ist leider nicht der Jahresverdienst eines unterqualifizierten, doch sehr engagierten Buschfunk-Redakteurs und auch nicht die Mitgliedszahl der Johannischen Kirche. Sondern das sind die Austrittszahlen der evangelischen und katholischen Kirche in Deutschland. So viele Menschen sind weg. In nur einem Jahr. #keinBock #machtEurenScheißAlleine #mannÜberBord

Was wir hier mal galant übergehen (okay jetzt doch nicht), sind diejenigen fleißigen Beitragszahler, die rein gar nichts mehr mit Kirche, Gott oder christlichem Glauben anfangen können. #trotzdemDankeFürDieKohle Sogenannte Karteileichen. Gut für die Kasse, doch im Kern meist schon verloren. Wer bleibt dann noch übrig? Das hört sich für die großen Kirchen ja echt übel an. Nur gut, dass wir keine genauen Zahlen unserer Kirche kennen…

Doch das Ergebnis dieser hochkomplexen mathematischen Subtraktionsformel (also eine durch und durch negative Minusrechnung mit schlechtem Ergebnis) bleibt überall das gleiche: leere Kirchen und ein immer ärmer werdendes Gemeindeleben. Das ist traurig. Nicht wegen antiquierten Bräuchen, einer verrosteten Institution oder gar steifer Tradition. Mal ehrlich: Scheiß auf Tradition! #futureRocks #cyberchurch

Aber es ist traurig. Weil auch viele der jungen Generation weiter nach einer spirituellen Ausrichtung suchen. Sich in einer anonymen und leistungsgetriebenen Gesellschaft nach dem Zusammenhalt, Trost und genau dem positiven Grundgefühl sehnen, die einem der Glaube an Nächstenliebe und die dazugehörige Gemeinschaft bieten können. Diese Abkehr ist zum einen verständlich, da sich alle Kirchen selbst immer unattraktiver gemacht haben und sich teilweise komplett der Gegenwart verweigern: Sie gehen nicht mit der Zeit, sie gehen mit der Zeit. #geilerKalenderspruchRainer

Realitätscheck Gegenwart: Um junge Leute wieder für die Kirche zu begeistern, müsste diese wahrscheinlich ein Backpack-Büro in Melbourne eröffnen, Jeeps im Nationalpark verleihen und Surfkurse zur Konfirmation verschenken. Klingt grundsätzlich geil, ist aber nicht der eigentliche Gedanke dieser Kolumne (wobei’s geil wär…)

Dass Weltreisen, der chronische Hass gegen langfristige Verpflichtungen und ein möglichst episodenhaftes Abenteurerleben den Wünschen vieler junger Leute entspricht, ist klar. Der “Glaube a la Carte” ist nicht umsonst beliebter denn je. Die Frage ist, wie Kirche (und damit jeder, der diese erhalten will) damit umgehen. An dieser Stelle verweisen wir auf den Münchner (logo) katholischen Geistlichen Rainer Maria Schießler:

“Die Ströme fließen in die Gegenrichtung, von uns fort, und wir Priester, so schwer das einigen fallen wird, müssen runter von unserem hohen Ross und wieder lernen, dass wir jedem, wirklich jedem Menschen in unserer Gemeinde im positiven Sinne hinterherlaufen und um jeden Gläubigen kämpfen müssen. Lernen, dass wir Dienstleister sind im Glauben, dass wir jeden Tag Fußwaschung haben, nicht nur symbolisch, nicht nur für die Länge eines schönen Chorals und nur einmal im Jahr am Gründonnerstag, sondern täglich geht der Pfarrer mit mir auf Augenhöhe - und noch tiefer: auf Hühneraugenhöhe.”
Rainer Maria Schießler

Schießlers Aussagen zeugen natürlich von großer Selbstkritik (und damit hat er dem Buschfunk definitiv was voraus…). Die Priester müssten von ihrem hohen Ross herunter, meint er. #rossUndReiter Wir möchten sogar weitergehen und behaupten, dass dies jeden betrifft. Jeder, der ernsthaft über Glauben spricht, ist in solchen Momenten Priester. Gerade in einer – naja – kleineren Kirche (suchet Euch ein beliebiges Beispiel). #kleinAberFein #wiegenStattZählen

Hühneraugenhöhe kann ein Maßstab sein, wie wir miteinander umgehen. Jeden Tag eine Fußwaschung: Mit denen, die noch da sind. Mit denen, die sich interessieren oder gerade gehen. Oder mit denen, die nach langer Zeit vielleicht mal wieder vorbeischauen. #verlorenerSohn #Heimweh #dasNächsteBierGehtAufMich Keine Besserwisserei, kein Erheben oder Belehren. Und sich nicht zu schade sein, auch noch den letzten Schritt zu gehen. Um jeden kämpfen, der Interesse am Glauben hat. Und bevor jetzt jemand schreit: Hier ist natürlich wichtig zu unterscheiden, ob sich jemand wegen dem Glauben selbst oder “nur” wegen der Institution von der Kirche abwendet.

Wer ernsthaft Interesse hat am Fortbestehen so vieler Gemeinden und Lebensmittelpunkte, die Halt geben, kann die Verantwortung nicht auf die noch verbliebenen Priester, Pfarrer, Prediger, Geistlichen oder was-weiß-ich-wie-die-sonst-noch-heißen schieben. Ganz egal, welcher Religion oder Konfession. #istDeinJob #habMichNichtGemeldet #DienstNochZuVergeben

Der Fahrplan für die Rettung des christlichen Glaubens ist letztlich super easy und kommt vom Son-of-Heaven selbst: Wer andern seine Füße wäscht, sollte diese auch noch abtrocknen. Wenn wir uns dafür nicht zu schade sind und den Menschen im positiven Sinne hinterherlaufen, klappt’s auch mit den Glaubensfreunden.

Janosch & Robin
Buschfunk-Redaktion

 

Interview „Johannisches Archiv“

Freunde des gesprochenen Wortes,

WE ARE BACK! Mit Pauken und Trompeten melden wir uns aus der Winterpause zurück und wie gewohnt mit einem echten Knaller. Jahrelang haben wir es versucht, jetzt endlich hat es geklappt. In dieser Folge geht es um das Johannische Kirchenarchiv.

„Wenn etwas halten soll, lagere es gut.“ Das kommt zwar nicht von irgendeinem berühmten Philosophen, hört sich aber trotzdem schlau an. Und deswegen haben wir mit Johannes Franke über seinen neuen Job im Johannischen Archiv gesprochen. Welche Geheimnisse lauern hinter dem nächsten Aktenordner und was macht Johannes da eigentlich den ganzen Tag? Im Gespräch bekommen wir spannende Einblicke hinter die Kulissen.

Welche historischen Schätze alle erhalten werden konnte, wie man diese am besten lagert und was Johannes heimliches Lieblingsstück ist, erfahrt Ihr im Podcast.

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Janosch
Buschfunk-Redaktion

Interview „Johannisch auf Englisch“

Friends of the spoken word,

wir freuen uns totally Euch zu einer very special Folge des Bushfunks zu begrüßen. Mit Glaube und Sprache ist das so ein thing und da wir selbst überhaupt no clue haben, freuen wir uns, dass wir einen echten expert für dieses Interview gewinnen konnten. Eine Folge über language….

Wer etwas übersetzen will, schaut in ein dictionary oder Wörterbuch oder so. Was aber, wenn Begriffe wie „Abbeten“ oder „Geistfreundrede“ da gar nicht drin stehen, also not auffindbar sind. Diesem Problem stellen sich die Autorinnen und authors der englischen, johannischen Kirchenzeitung „Our Church“. Und deshalb haben wir uns downgesittet mit unserem Lieblings-Prediger-Engländer Andrew Smyth, um über die Tücken der Übersetzung zu sprechen und die Herausforderungen eine Glaubenslehre zu translaten.

Was „johannisch“ auf englisch heißt, wer noch alles im Dolmetscher-Team mitmischt und warum der „native speaker“ Andrew trotzdem den Kirchensegen auf deutsch erteilt, erfahrt ihr im Podcast.

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Janosch
Buschfunk-Redaktion