Robin

Interview „Nah dran“ mit Helmut Adolph

Freunde des gesprochenen Wortes,

die Interview-Reihe „Nah dran“ soll Menschen vorstellen, welche die Johannische Kirche geprägt und begleitet haben. Heute geht es um einen Menschen, der plötzlich Gemeindeführer wurde, obwohl er gar nicht Mitglied dieser Kirche war: Helmut Adolph.

Über viele Jahre war Helmut Adolph eines der prägenden Gesichter der Gemeinde Düsseldorf, war Ansprechpartner und Helfer, engagierte sich in seiner Region und darüber hinaus. Wir haben Helmut zum Gespräch gebeten und lassen ihn über seine Zeit als Gemeindeführer zurückblicken. Darüber hinaus klären wir auf, wie er zur Kirche gekommen ist und sinnieren über die Zukunft der christlichen Kirchen.

Wie man Gemeindeführer wird ohne Kirchenmitglied zu sein, wie sich Gemeindearbeit über die Jahre verändert hat und was sich Helmut für die junge Generation wünscht, erfahrt Ihr im Podcast.

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Robin
Buschfunk-Redaktion

Buschfunk „CND 2019 Tagebuch“

Freunde des gesprochenen Wortes,

es tut uns leid! Wie jedes Jahr waren die Tickets zum größten Handzettel-Festival aller Zeiten, dem Christmas Note Düsseldorf, schon nach wenigen Sekunden ausverkauft. Doch seid nicht traurig, dieser Podcast lässt euch im Nachhinein live dabei sein, also fast…

Wieso sich tausende Menschen jedes Jahr auf den CND freuen, habt ihr bereits im Festivaltrailer gehört. Auch 2019 war es wieder ein Fest voller Liebe, Wanderei und vor allem Handzetteln. Damit ihr auch was davon habt, hat die Buschfunk-Redaktion aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, ihre Eindrücke in einer WhatsApp-Gruppe per Sprachnachricht festzuhalten. Daraus haben wir einen schönen und vor allem authentischen Beitrag gezimmert, bei dem ihr euch fühlen werdet, als wärt ihr selbst dabei. VIEL SPASS!

Warum Flyern die moderne Pilgerreise ist, wieso die Stimmung beim CND rund um die Uhr super war und wer letztlich am meisten Handzettel verteilt hat, hört ihr im Podcast.

Danke nochmal an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich beim CND 2019 die Füße kaputt getreten haben. Wir freuen uns auf nächstes Jahr! Ihr auch? 😀

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Dimitri, Rüdiger, Janosch & Robin
Buschfunk-Redaktion

Interview „Johannische Pädagogik“

Freunde des gesprochenen Wortes,

beim Buschfunk versuchen wir immer unserem Bildungsauftrag nachzukommen… Naja, das ist vielleicht etwas hoch gegriffen, aber tatsächlich geht es heute mal um Pädagogik. Johannische Pädagogik, wenn es das denn überhaupt gibt. Wir versuchen uns dem Begriff zumindest anzunähern und haben deswegen eine Fachfrau aus der Praxis zum Interview gebeten.

Bildung und Erziehung spielt auch in der Johannischen Kirche eine große Rolle: Zum einen will eine Glaubenslehre Erwachsenen natürlich genauso wie Kindern und Jugendlichen vermittelt werden. Zum anderen stellt sich in kirchennahen Institutionen wie Kindergarten und Hort die Frage, wie das in der Praxis umgesetzt wird – ganz ohne Missionierung! Aber gibt es überhaupt so etwas wie eine „Johannische Pädagogik“?Um diese Frage zu klären, sprechen wir im heutigen Podcast mit Bärbel Adolph. Sie ist nicht nur Mitglied im Johannischen Erzieherkreis, sondern auch Leiterin der Kindertagesstätte und Ganztagsbetreuung im Berliner Grunewald, dessen Träger das Johannische Sozialwerk ist.

Ob wir eine allgemein gültige Definition für „Johannische Pädagogik“ gefunden haben, wie viele Kinder im Berliner Grunewald betreut werden und was Kinder über Gott erzählen, erfahrt Ihr im Podcast.

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Robin
Buschfunk-Redaktion

Interview „Neuer Bauer auf Gut Schönhof“

Freunde des gesprochenen Wortes,

jedem Neuanfang liegt ein Zauber inne. Einen solchen Neuanfang erlebt gerade auch Gut Schönhof, denn nach jahrzehntelanger Arbeit gibt es seit kurzem einen neuen Landwirt auf Gut Schönhof. Logo, dass Buschfunk sofort seine Mikrofone gezückt hat…

Bauer, Landwirt, Agraringenieur oder Betriebsleiter. Nennt es wie Ihr wollt, aber seit Anfang September ist Michael Schumm dieser Neue auf Gut Schönhof. Der 39-jährige arbeitet sich gerade ein, lernt dabei nicht nur den Hof gut kennen, sondern anlässlich des vergangenen Erntedankfestes auch jede Menge neue Leute und Eindrücke. Wir haben mit Michael über seinen Background, seinen Glauben und seine Vision für Gut Schönhof gesprochen.

Wie Michaels erster Eindruck vom Hof war, welche Aufgaben als nächstes anstehen und was ihn motiviert, erfahrt Ihr im Podcast.

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Robin
Buschfunk-Redaktion

Talk „KiTaWo-Programm 2019“

Freunde des gesprochenen Wortes,

jedes Jahr sind Johannis-Christen für eine Woche in Berlin und Brandenburg. Um den Geburtstag des Kirchengründers Joseph Weißenberg am 24. August, gibt es eine ganze Woche mit Gottesdiensten, Vorträgen, Gesprächskreisen, Konzerten und anderen kulturellen Highlights. Und wie in jedem Jahr berichtet der Buschfunk im Voraus über das Programm…

„Hääh? Wo bist du?“ Wenn Johannis-Christen vom Johannischen Kirchentag erzählen, löst das meist ratlose Gesichter aus. Zumal es ja nicht nur ein Tag, sondern quasi eine ganze Woche Kirchentag ist. Und dieses Jahr findet diese Woche (kurz KiTaWo) vom 17. bis zum 25. August statt. Wo? Wieder in den klassischen Veranstaltungsorten: im St.-Michaels-Heim in Berlin (Bismarckallee 23) und in der Friedensstadt in Brandenburg (in der Nähe von Glau). Warum das jedes Jahr aufs Neue lohnenswert ist, versuchen Robin und Janosch im traditionellen Podcast zum KiTaWo-Programm zu erklären.

Das Programm für die gesamte Woche erscheint dieser Tage nämlich wieder im „Weg und Ziel Verlag“ und wir sprechen über alles Ernste, Lustige, Geistige und Fröhliche, was dieses Jahr so ansteht.

Wieso ihr dieses Jahr auf jeden Fall in der Kirchentagswoche vorbeischauen solltet, was euch dort erwartet und wo ihr euren Lieblings-Buschfunker vielleicht live erleben könnt, erfahrt ihr im Podcast…

Das Programm zum Stöbern gibt es leider noch nicht online, weitere Informationen zum Johannischen Kirchentag gibt es aber auf der offiziellen Internetseite.

Sommerpause
Wichtig: Mit diesem Podcast verabschieden wir uns in eine kleine, wohlverdiente Sommerpause. Bis September werden hier deshalb keine neuen, wöchentlichen Beiträge erscheinen. Ab dann starten wir aber wieder durch, ohne Rücksicht auf Verluste! Wir sehen uns in der Kirchentagswoche! Und wenn ihr immer noch nicht den Buschfunk-Newsletter abonniert hat, tut das JETZT!

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Janosch & Robin
Buschfunk-Redaktion

Interview „Stempferhof“

Freunde des gesprochenen Wortes,

über viele johannische Häuser haben wir schon im einen oder anderen Podcast gesprochen, doch eins haben wir bisher sträflich vernachlässigt. Bis heute, denn mit dieser Folge widmen wir uns dem Stempferhof in der Fränkischen Schweiz.

In den 70er Jahren kam das Johannische Aufbauwerk nach Oberfranken, um nicht nur den Bauernhof Gut Schönhof aufzubauen, sondern auch den „Stempferhof“ in ein Hotel umzuwandeln. Viele ehrenamtliche Arbeitseinsätze, Engagement und literweise Schweiß später steht heute ein 4-Sterne-Hotel, das in der Region und darüber hinaus bekannt ist. Wir haben uns mit dem Hoteldirektor Daniel Titze zusammengesetzt und über die Geschichte des Hauses und den aktuellen Stand gesprochen, aber auch einen Blick in die Zukunft gewagt.

Wie Daniel zum Hotel gekommen ist, welche Besonderheiten das Haus für ihn hat und was in Zukunft für den Stempferhof geplant ist, erfahrt Ihr im Podcast.

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Robin
Buschfunk-Redaktion

Buschfunk „Was Glaubst Du?“ #13

Freunde des gesprochenen Wortes,

gibt es einen Gott? Oder ein Leben nach dem Tod? Glauben ist immer subjektiv. Diese Subjektivität wollen wir zeigen, in unserem Format “Was Glaubst Du?”. Hier stellen wir den unterschiedlichsten Menschen die immer gleichen Fragen. Bedeutungsschwangere Fragen. Die großen Fragen des Lebens.

Zum Glück sind wir nicht abergläubisch, denn heute steht Folge 13 unseres tiefgründigen Interview-Formats an. Manuel ist 26 Jahre alt, lebt in München und studiert dort Design. Für euch hat er sich wagemutig unseren tiefgründigen Fragen gestellt und sein Glaubensprofil offengelegt. Mehr sei wie immer nicht verraten. Lauscht rein, denn es lohnt sich.

Zu den anderen Folgen von “Was Glaubst Du?” gelangt Ihr übrigens HIER.

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Janosch
Buschfunk-Redaktion

Interview „Waldfrieden Heizer“

Freunde des gesprochenen Wortes,

Wärme ist keine Selbstverständlichkeit. Das weiß spätestens jeder, wenn es an einem kalten Wintermorgen um 10:30 Uhr in die Gottesdiensthalle in den Waldfrieden geht und die Heizung nicht läuft. Dass hinter dieser Heizung aber hart arbeitende Ehrenamtler stehen, erfahrt ihr spätestens jetzt…

So einzigartig, wie die Doppelbogen-Gottesdiensthalle im Waldfrieden ist auch ihre Heizung. Mit Holz aus den eigenen Kirchenwäldern geheizt, bedeutet der warme Popo beim Kirchenchoral für andere frühes Aufstehen und harte Arbeit. Wir sprechen in diesem Podcast mit den Menschen hinter der Wärme. Welches Feuerholz treibt sie an? Zur vielleicht wärmsten Zeit des Jahres reden wir deshalb mit dem „Chef-Heizer“ Albrecht Didoff über die kältestes Zeit des Jahres.

Wie warm ist es über der Orgel, welche Gemeinde der König der Holzhackerei ist und was Heizer eigentlich auf ihr Sandwich packen, erfahrt ihr NUR im Podcast.

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Robin
Buschfunk-Redaktion

Werbung „Ü25-Zeltlager mit Radio GSR“

Freunde des gesprochenen Wortes,

Zeltlager sind oft als reine Jugendveranstaltungen verschrien. Als ob sich die ein paar Jährchen Älteren nicht auch an kuschliger Lagerfeuermusik, schweißtreibender ehrenamtlicher Arbeit und einem verdienten Feierabendbier um acht Uhr morgens erfreuen könnten. Um dieses schiefe Bild ein für alle Mal aus dem Weg zu räumen präsentieren wir unsere Werbung für das Ü25-Zeltlager auf dem Gut Schönhof. Featuring Radio GSR…

Einmal im Jahr treffen sich junggebliebene, doch nicht mehr jugendliche Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler für eine Woche auf dem Gut Schönhof in der Fränkischen Schweiz. Sie schuften, schwitzen, schwelgen, schlummern und machen andere Dinge, die mit „sch“ beginnen. In der Vergangenheit wurde das Ü25-Zeltlager auch immer wieder morgens für eine Stunde vom Radio GSR beschallt. Die Moderatoren Elliott und der Morgenschutt brachten die Teilnehmer sanft und gewitzt in den Tag. Doch das ist jetzt alles schon ein bisschen her. Das legendäre „Radio GSR“-Studio ist verschollen und keiner weiß, was damit passiert ist. Bis jetzt…

Was aus Radio GSR geworden ist, warum jetzt die beste Zeit ist wieder einzuschalten und was der Buschfunk mit alldem zu tun hat, erfahrt Ihr im Podcast.

Dieses Jahr findet das Ü25-Zeltlager auf Gut Schönhof vom 22. bis zum 29. Juni statt. Wenn Ihr mitfahren wollt, meldet Euch noch schnell bis zum 9. Juni 2019 an. Und zwar bei:

Michael Schutt
E-Mail: uttimon@gmx.de
Mobil: 0170/7053076
… oder sprecht ihn einfach zu Pfingsten an!

Ein großes Danke vom Buschfunk nochmal an Jens und Schutti für dieses großartige, generationsübergreifende Projekt in Rekordzeit!

Jens, Schutti, Dimitri & Robin
Radio GSR & Buschfunk-Redaktion

Kolumne „Schlaue Hilfe“

Freunde des gesprochenen Wortes,

die Hilfe ist eine grundchristliche Tugend. Unser Glauben ist runtergebrochen nichts anderes als ein riesiger Wettbewerb mit dem Ziel, den wirklich kleinsten aller Diener zu finden. Momentan unangefochten auf Platz 1: Jesus Christus. Aber wir streben ihm nach, stets bereit unsere eigenen Interessen hintenan zu stellen: Hilfe Leisten, da Sein, Trösten. Aber ist Hilfe wirklich immer Hilfe? Und wann braucht der Gehilfe vielleicht selber Erste Hilfe…? Eine Kolumne.

Das “Ja” ist bei uns Christen die beste Antwort, die man geben kann. “Ja, ich mache das.” “Ja, Danke für dein Vertrauen.” Und auch: “Ja, ich hab zumindest sowas ÄHNLICHES schonmal gemacht.” Was hier zwischen den Zeilen oft verloren geht, sollte man vielleicht auch mal erwähnen: “Ja, ich hab zwar eigentlich keine Zeit, aber das wird schon irgendwie.” “Ja, wobei ich eigentlich keine Ahnung davon habe.” Und natürlich: “Ja, und der Herrgott steht mir bei, dass ich ab morgen fließend russisch spreche.” Aber manchmal ist es eben einfach: Helfen, wo sich die Gelegenheit bietet, wie viele Inkarnationen sollen das denn sonst noch werden?!

Aber warum ist das so? Warum ist die Hilfsbereitschaft so groß, dass gesunder Menschenverstand zumindest manchmal skeptisch von hinten zuschaut? Naja, wirtschaftlich würden wir es so beschreiben: Nachfrage ist immer da, das Angebot nur selten. Mit anderen Worten: Es brennt an allen Ecken und es gibt genug zu tun. Und die Zeiten, wo es 20 Alternativen für unsere helfende Hand gab, sind lange vorbei. Wenn es sie denn je gab. Unsere Hilfe wird also gebraucht. Oft dringend, teilweise akut und in der Regel dauerhaft.

Und versteht uns nicht falsch. Jede Hilfsbereitschaft ist immer etwas Positives. Ihr Ursprung liegt in der Liebe zum Nächsten, zur Liebe selbst und sie ist erste Voraussetzung für unsere große Community. #communityoflove #startupflair #schatzichmachheutdenabwasch Aber bei all dem Geschmuse bleibt doch eine Frage: Ist gutgemeinte Hilfe immer hilfreich? Schließlich kann ein Rettungsanker auf stürmischer See für Ruhe sorgen, trotzdem ist der Nichtschwimmer gut beraten diesen nicht als Schwimmflügel-Ersatz zu nutzen. Auch, wenn der Anker es doch gut mit ihm meint. #metapher #bildlichervergleich

Um diese Frage zu beantworten, gehen wir zurück an den Anfang. Neben der Liebe zu Gott steht folgender Punkt in der irdischen Hausordnung an erster Stelle: “Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.” (Quelle: Wikipedia, aber auch Markus 12,31). Das “wie dich selbst” ist entscheidend. Denn das eine geht nicht ohne das andere. Nur wer Liebe, Wertschätzung und gesunde Empathie zu sich selbst empfindet, kann dies weitergeben. Wir können dem Nächsten keine seelische Stütze sein, wenn wir selber ein seelisches Wrack sind – und selbst eine seelische Stütze bräuchten. Was hier im Kleinen beginnt, zieht sich fort ins praktische Helfen, in ehrenamtliche Aufgaben und bis zur allergrößten Aufopferung.

Um also Helfen zu können braucht es in erster Linie die Ehrlichkeit zu sich selbst: Was kann ich leisten? Wo bin ich tatsächlich eine Hilfe? Wo wirke ich als Nitroeinspritzung und nicht als zusätzlicher Bremsklotz? #ppffiiauuuuuu #lautmalerei Sinnvoll Helfen kann vor allem der, der in der Lage dazu ist. Und dabei gibt es auch viele Gründe, warum es gerade nicht passen kann. Seien es andere Verpflichtungen, die eigene Gesundheit, fehlendes Wissen oder einfach Unsicherheit. Viele dieser Dinge sind menschlich. Sie sind normal und zu akzeptieren, denn es zeichnet jeden aus, der sich selbst gut einschätzen kann.

Wir wollen alle immer helfen und das ist auch gut so. Aber nicht umsonst beten wir (hoffentlich) auch um Weisheit und Verstand. Damit die zwei sich mit unserem Drang zum Helfen (ergo Liebe) verbinden. Und somit ist ein “Nein” keineswegs immer ein “Nein” zur Nächstenliebe. Kein “Nein” zum Werk und kein “Nein” zum Gegenüber, der einen gerade um Hilfe bittet. Es ist am allerbesten, wenn jemand mit guter Selbsteinschätzung “Ja” zu einer Aufgabe sagt. Aber dem “Nein”-Sager sollten wir nicht absprechen, nicht auch ernsthaft mit sich gerungen zu haben. Und ein “Nein” kann auch beinhalten: “Meine Hilfe ist an anderer Stelle sinnvoller.”

Kommen wir zum Schluss: Ein ernstgemeintes “Ja” ist episch. Doch brauchen wir eine Kultur, in der ein “Nein” nicht automatisch etwas schlechtes ist. Keine Verweigerung am Dienst des Herrn und ein persönliches im Stich lassen. HILFREICH ist hier ein Vertrauen in die Selbsteinschätzung des Nächsten. Und das Gottvertrauen, dass es nicht nur diese eine Person mit genügend Gottvertrauen schafft, sondern sich mit wirklich genügend Gottvertrauen vielleicht auch eine andere Person findet – oder eine ganz andere Option sich ergibt. Und bevor jetzt jemand schreit: Es wird immer Menschen geben, die dieses Vertrauen ausnutzen. Aber genauso wird es auch immer Menschen geben, die sich maßlos selbst überschätzen. In diesem Sinne beste Grüße aus der Redaktion…

Wer hört nicht gern Buschfunk!

Janosch & Robin
Buschfunk-Redaktion