Robin

Kolumne „Bockspringen mit Fokus“

Freunde des gesprochenen Wortes,

Wann haben wir eigentlich Bock auf ein Projekt? Und auf noch eins? Was muss passieren, damit wir komplett Spaß haben und motiviert sind irgendwo anzupacken? Ist es ein sinnvolles Ziel, coole Leute oder kühles Bier? Wahrscheinlich von allem etwas. Für die Buschfunk-Redaktion ist jetzt ein perfekter Zeitpunkt, um unsere eigene Motivation zu hinterfragen und daraus ein paar Schlüsse zu ziehen.

“Warum tut Ihr euch den Kram überhaupt an?” Eine Frage, die wir aus der Buschfunk-Redaktion gar nicht so selten gestellt bekommen. Oder auch: “Hier seid Ihr auch noch?” “Was zahlen die Euch eigentlich?” Und wir dann meistens so: “Äähhh, keine Ahnung…” Für eine wirklich durchdachte Antwort blieb bisher komischerweise keine Zeit. Aber jetzt schreiben wir ja wieder am Wochenende in unserer Freizeit eine ehrenamtliche Kolumne für Euch, die wir mal dazu nutzen können. #Effizient #Persönlich #Cool

Nun, worauf haben wir denn Bock bei Projekten? Also erstens machen wir gerne Sachen mit unseren Freunden, ja? Zweitens helfen wir denen gerne. Die helfen uns ja auch – zumindest manchmal. (Außer wenn wir richtig viel Scheiß bauen. #RichtigVielScheißeBauen). Drittens machen wir was zusammen. Viertens geht es um die Sache. Eine gute Sache, sogar. Und zumindest beim Ziel sind wir uns alle ziemlich einig. Und fünftens: Naja, ist das nicht der Grund, warum wir überhaupt hier sind? Außerdem gibt es kaum geilere Gemeinschaften, in denen man so schnell Unterstützung für jede noch so verrückte Idee findet. #GeileTruppe #Hoffnungsträger*innen #KannManAuchMalSagen

Jetzt sind wir in gewisser Weise auch privilegiert: Teile unserer Redaktion sitzen im südlichen Exil. Deutschlands Hauptstadt der Herzen ohne Aufgaben und Pflichten. Wo die Sonne immer scheint und die Schaumkrone nie vergeht. #BlauWeißerHimmel #Blasmusik Dementsprechend können wir uns auch die Projekte suchen, auf die wir richtig Bock haben. So richtig richtig Bock. Wie zwei Tage in der Kälte stehen und ohne Ahnung zwei Tonnen von “Was weiß ich für ein”-Fleisch verkaufen. Oder den Jakobsweg mit 50.000 Flyern im Rucksack ins verregnete Kaarst zu verlegen. #CND #Flyermonster

Es ist wichtig, die Projekte zu machen, auf die wir wirklich Bock haben. Egal, ob wir Freunden helfen oder das Ziel gut finden. Doch aufgepasst: Es liegt ebenfalls auf der Hand, dass wir schon ein paar viele gar nicht so wenige Projektchen haben. Das gilt für unsere Redaktion, aber auch für viele von Euch da draußen. #Hörerschlümpfe #Community Teilweise gibt es also sogar zu viele Projekte, womit wir zum zweiten Teil dieser Kolumne kommen. #SchlechtesterÜbergangAllerZeiten

Stellen wir uns vor, aus dem Nichts käme eine Pandemie und würde die gesamte Welt auf den Kopf stellen. In unserem rein fiktiven Beispiel nennen wir sie mal Corona. Ja genau, wie das Bier… Plötzlich werden Dinge denkbar, die lange vorher als undenkbar galten. Die Zeit zwingt uns alle zu Entscheidungen. Entwicklung treibt uns an, teilweise überholt sie uns sogar. #FingerzeigVonOben

Und gerade in dieser schrägen Zeit lohnt es sich nochmal drauf zu schauen, worauf wir wirklich Bock haben. Die Johannische Kirche ist wie viele Glaubensgemeinschaften in den letzten Jahrzehnten eher kleiner geworden – nur, dass wir nicht bei gigantonomischen Zahlen gestartet sind. #Mathe #Kurvenberechnung #BinomischeFormeln Dementsprechend bleibt gar nicht viel anderes übrig, als sich zu fokussieren. Und die Woman-Power gezielt für die Projekte zu nutzen, auf die wir Bock haben. #HabenWirSchonBockErwähnt?

Womit wir zur Ausgangsfrage zurückkommen: Worauf haben wir Bock? Was sind die Projekte, die uns wichtig sind? Wo am meisten Herzblut drinsteckt? Diese Fragen beantwortet natürlich jeder für sich individuell. Es gab aber selten bessere Zeitpunkte, sich gemeinsam diese Fragen zu stellen und dessen bewusst zu werden. Und ja, Entscheidungen können dann auch gegen bestimmte Projekte ausfallen. #DasIstJaAuchDerSinnVonFokussierung Und dann: Loslegen! #MachenStattMeckern

Fazitabsatz (am Ende unserer Kolumne kommt meistens ein erklärender Absatz inklusive einer Abschlusspointe, wenn wir eine finden. #Dramaturgie #WirNehmenHierJedenMit). Also: Wir haben Bock! Am Ende wissen wir auch, worauf am meisten. Eine Fokussierung ist kein Scheitern oder Aufgeben. Und sie kann vor allem dafür sorgen, unsere Begeisterung zu kanalisieren. Damit Motivation, Spaß und vor allem Bock nicht auf der Strecke bleiben, nur weil zu viele Projekte parallel laufen. Dieser Text endet jetzt zum Beispiel, wir haben nämlich keinen Bock mehr.

Wer hört nicht gern Buschfunk!

Janosch & Robin
Buschfunk-Redaktion

Interview „Präsenzgottesdienste und Corona“

Freunde des gesprochenen Wortes,

Corona ist leider immer noch da, aber inzwischen dürfen je nach Bundesland und aktueller Lage wieder Gottesdienste abgehalten werden. Auch in der Johannischen Kirche finden die ersten Präsenzgottesdienste statt. Wir haken nach, wie das so läuft…

Es gibt wahrscheinlich kaum einen besseren Kirchenraum für Corona-Zeiten als die große Gottesdiensthalle im Waldfrieden. Große Flächen, individuell bestuhlbar und große Türen zum Lüften. Und da es die gesetzlichen Regelungen in Brandenburg gerade erlauben, fanden in der Urgemeinde direkt bei der Friedensstadt Weißenberg inzwischen wieder zwei Gottesdienste statt – natürlich unter Beachtung der strengen Hygiene- und Abstandsregeln. Wir haben mit dem Gemeindeführer Matthias Klavehn darüber gesprochen, wie das gelaufen ist.

Wie es zur Entscheidung der Präsenzgottesdienste kam, welche Regeln es dabei gibt und was für Auswirkungen das alles auf die Gottesdienst-Live-Streams hat, erfahrt Ihr im Podcast.

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Robin
Buschfunk-Redaktion

P.S.: Das Titelbild des Beitrags stammt von Andreas Lehmann. Vielen Dank dafür!

Buschfunk „Was Glaubst Du?“ #16

Freunde des gesprochenen Wortes,

gibt es einen Gott? Oder ein Leben nach dem Tod? Glauben ist immer subjektiv. Diese Subjektivität wollen wir zeigen, in unserem Format “Was Glaubst Du?”. Hier stellen wir den unterschiedlichsten Menschen die immer gleichen Fragen. Bedeutungsschwangere Fragen. Die großen Fragen des Lebens.

Letzte Wochen haben wir unser kultiges Überbrückungsformat noch selbst beworben und heute gibt es schon wieder eine neue Folge: „Was Glaubst Du?“ schafft es inzwischen auf 16 Folgen. Heute stellt sich Shiva unseren kniffligen Fragen, der er ganz subjektiv und aus eigenem Empfinden für euch beantwortet. Shiva ist 54 Jahre alt und arbeitet als Elektrotechniker in München. Mehr sei nicht verraten, hört einfach rein!

Zu den anderen Folgen von “Was Glaubst Du?” gelangt Ihr übrigens hier.

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Robin
Buschfunk-Redaktion

Interview „Glauer Hof“

Freunde des gesprochenen Wortes,

100 Jahre alt wird die Friedensstadt Weißenbergs in diesem Jahr. Jubiläum, trörööö und so. Gleichzeitig gibt es aufgrund der Geschichte der Stadt noch wahnsinnig viel zu tun. Wir schauen uns heute ein Projekt an, dass sich mit einem der ältesten Gebäude der Friedensstadt beschäftigt…

Der Glauer Hof wurde 1922 gleich nach dem „Haus zum Grundstein“ der Friedensstadt gebaut. Hier fand nicht nur die Verwaltung der Friedensstadt eine Unterkunft, sondern auch ein erstes kleines Ladengeschäft und einige Wohnungen. Als solches prägte der Hof von Anfang an das Gesicht der christlichen Siedlung. Nach Zwangsverkauf und russischer Garnisonszeit steht das Gebäude heute leer. Doch das soll nicht so bleiben: Eine gemeinnützige GmbH hat sich gegründet, um dem Gebäude im Zentrum der Friedensstadt neues Leben einzuhauchen. Geplant ist eine Sanierung inklusive Neubau, in dem das Konzept „Inklusion Leben“ umgesetzt wird. Menschen mit und ohne Behinderung sollen gemeinschaftlich zusammen wohnen. Über Konzept, Vision und Zeitplan haben wir mit Siegfried Sonntag gesprochen, Geschäftsführer der gemeinnützigen Gesellschaft.

Wie sich das Team gefunden hat, warum Inklusion perfekt in die Friedensstadt passt und wann der neue Glauer Hof vielleicht (!) fertig wird, hört Ihr im Podcast!

Anmerkung: Trotz Corona-Problemen konnten wir bisher beim Buschfunk unseren wöchentlichen Senderhythmus aufrechterhalten. Leider ist die Tonqualität trotz neu angesetztem Interview-Termin und doppelter Aufnahme nicht ideal. Ein Gerät ist uns zudem während der Aufnahme abgeraucht. Großes „Sorry“ dafür!

Weitere Infos zum Glauer Hof findet ihr auch unter www.glauerhof.de

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Robin
Buschfunk-Redaktion

Interview „Kirche digital“

Freunde des gesprochenen Wortes,

Corona und Social Distancing machen es zur Zeit nicht möglich, dass Gottesdienste in der gewohnten Form stattfinden können. Deswegen bieten zahlreiche Kirchen und Glaubensgemeinschaften andere Formen an, sich im Glauben zu verbinden. Auch die Johannische Kirche gehört dazu. Und der Buschfunk wäre nicht der Buschfunk wenn er nicht einen Blick HINTER die Kulissen wagen würde…

Telefonische Übertragungen von Gottesdiensten und manchen Vorträgen in der Kirchentagswoche gab es in der Johannischen Kirche schon längere Zeit. In puncto Livestream sah es bisher anders aus, obwohl eigentlich alle technischen Möglichkeiten auch vor dieser Glaubensgemeinschaft keinen Halt gemacht haben. Das war aber alles vor Corona! In gefühlter Rekordzeit hat ein Team dann nach Absage aller öffentlichen Veranstaltungen inklusive Gottesdiensten ein technisches Setup aufgestellt, das es jetzt allen ermöglicht, jeden Sonntag mehrere Live-Gottesdienste mit guter Bild- und Tonqualität zu verfolgen. Wir haben Jethro Konkel, den Bild-Verantwortlichen, stellvertretend für das Team zum Interview gebeten.

In Zeiten von Corona und Social Distancing zusammen gephotoshopt: Andreas Herrmann, Manuel Klose, Jens Lehmann, Timo Niedenzu und Jethro Konkel. (von links nach rechts)

Wie das „Stream-Team“ arbeitet, was Jethro mit Kameradrohnen im Gottesdienst anstellen würde und inwiefern er sich einen digitalen Kirchentag vorstellen kann, erfahrt ihr im Podcast.

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Robin
Buschfunk-Redaktion

Buschfunk „Was Glaubst Du?“ #15

Freunde des gesprochenen Wortes,

gibt es einen Gott? Oder ein Leben nach dem Tod? Glauben ist immer subjektiv. Diese Subjektivität wollen wir zeigen, in unserem Format “Was Glaubst Du?”. Hier stellen wir den unterschiedlichsten Menschen die immer gleichen Fragen. Bedeutungsschwangere Fragen. Die großen Fragen des Lebens.

In schwierigen Zeiten beschäftigen sich die Menschen in der Regel mehr mit Glauben. Bei „Was Glaubst Du?“ machen wir das aber immer, und deswegen kommt hier völlig regulär die fünfzehnte Folge unseres Interviews mit den ganz großen Fragen. Beantwortet hat sie dieses Mal Yinni. Sie ist Mitte 20 und studiert in München Elektrotechnik. Mehr wollen wir wie immer nicht verraten, hört einfach in die Folge rein!

Zu den anderen Folgen von “Was Glaubst Du?” gelangt Ihr übrigens hier.

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Robin
Buschfunk-Redaktion

Interview „Krankheit ist Geist“

Freunde des gesprochenen Wortes,

es ist traurig, aber selten gab es wohl einen passenderen Zeitpunkt, um über einen Leitsatz der johannsichen Glaubenslehre zu sprechen: „Krankheit ist Geist“. In Zeiten der Corona-Pandemie widmen wir uns gemeinsam mit der Ärztin Simone Halder diesem Ausspruch und hinterfragen, was er aus unserer Sicht heißt und auch NICHT heißt…

Hinter physischen Symptomen stecken geistige oder spirituelle Hintergründe. So lässt sich der Satz „Krankheit ist Geist“, den der Gründer der Johannischen Kirche Joseph Weißenberg an seine Anhänger gerichtet hat, vielleicht einfach deuten. Da das Thema aber deutlich komplexer ist und es keinesfalls mit einer generellen Ablehnung von wissenschaftlicher Medizin zu tun hat, haben wir mit der Orthopädin Simone Halder darüber gesprochen. Im Interview redet sie über darüber, warum das Motto „Krankheit ist Geist“ ihr ganzes Leben begleitet und trotzdem nicht zu einfach als Erklärung für alles herhalten sollte.

Wie Simone „Krankheit ist Geist“ im Alltag mit Patientinnen und Patienten anwendet, wo sich deshalb schon Differenzen zu Kollegen aufgetan haben und welche Rolle das christliche Handauflegen bei der ganzen Sache einnimmt, erfahrt ihr im Podcast.

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Robin
Buschfunk-Redaktion

Netz-Tipp „Corona Virus Update“

Freunde des gesprochenen Wortes,

es sind verrückte Zeiten, die wir gerade alle zusammen und auch irgendwie getrennt voneinander erleben. Die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem in bringt das soziale Leben zu weitestgehend zum Erliegen. Da gleichzeitig auch viele Fake-News und Falschnachrichten im Netz kursieren, widmen wir den Buschfunk diese Woche einem wichtigen Netz-Tipp…

Viel Wasser trinken hilft gegen Corona, Ibuprofen ist schlecht gegen Corona – was das Internet mal wieder an Gülle und Verschwörungstheorien produziert, ist beeindruckend. Dabei ist ganz egal, ob es Facebook-Posts, WhatsApp-Kettennachrichten oder fragwürdige „Nachrichten“-Seiten sind. Gleichzeitig sind viele Menschen unterschiedlicher Meinung, wie ernst die Lage eigentlich ist.

Da wir sowohl Fans von seriösen Informationen als auch Podcasts sind, wollen wir euch den „Corona Virus Update“ von NDR Info ans Herz legen: Darin informiert Christian Drosten, der Chef-Virologe der Berliner Charité, täglich über den aktuellen Forschungsstand, erklärt die Brisanz der Situation und geht auch auf kursierende Falschmeldungen ein.

Also bleibt soweit es geht zuhause, lauscht neben dem Buschfunk auch das „Corona Virus Update“ und bleibt gesund.

Feedback, Kritik und Anregungen wie immer gerne in die Kommentare oder an buschfunk.redaktion@gmail.com

Robin
Buschfunk-Redaktion

Kolumne „Kernauftrag Überbrückung“

Freunde des gesprochenen Wortes,

komplexe Aufgaben setzen sich oft aus vielen Teilbereichen zusammen. Alle haben ihre Wichtigkeit und sollen zum großen Ganzen beitragen. Doch je mehr einzelne “To Dos” anfallen, können diese auch den Blick auf das Wesentliche erschweren. Und im schlimmsten Fall kann die Hauptaufgabe mal ganz hinten runterfallen. Eine Kolumne über unseren Arbeitsauftrag.

“Johannische Christenheit, erkenne Dein Ziel in der Überbrückung der Konfessionen durch die Liebe.” Diesen Kernauftrag hat Joseph Weißenberg seinen Anhängern zur Gründung der heutigen Johannischen Kirche mit auf den Weg gegeben. RUMMS. Das sitzt. Gibt da nicht viel zum falsch Verstehen. Blöd, wenn das Zeugnis nach mehr als 90 Jahren trotzdem einige Defizite aufdeckt. #GeistigeNoten #TryAgain Wir vom Buschfunk haben uns gefragt: Was überbrücken wir eigentlich? Abgesehen von ordentlich Zeit mit gesprochenem Wort und Besserwisserei…

Nun: Die Johannische Kirche ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Kirchen und Religionsgesellschaften in Berlin, die sich seit 1947 für Abbau von Vorurteilen gegenüber Religionen und ein friedliches Miteinander einsetzt. #KlingtSuper #GehtDochGutLos Hin und wieder sind Johannische Predigten im Radio zu hören, einige Kirchenhäuser teilen sich Räumlichkeiten mit anderen Glaubensgruppen. Außerdem engagiert sich das Johannische Sozialwerk im karitativen Bereich – natürlich für Menschen aller Religionen und Konfessionen. #Lob #Applaus #LäuftDochEigentlich

Zugegeben, das liest sich grad runter wie glitschiges Öl und diese wichtige Arbeit soll auch gar nicht weggebuttert werden. Mal abgesehen von vielen Einzelaktionen, die Ehrenamtliche tagtäglich noch beisteuern. Heißt aber nicht, dass kein Potenzial mehr da ist – gerade wenn es ums große Ganze geht: Unsere Arche Noah scheint lieber noch länger in einer Pfütze planschen zu wollen, anstatt die Tauben loszuschicken und die freigelegte Welt kennenzulernen. #Badespaß

Beispiel Kirchentag: Was für ein Programm einige hunderte oder tausende Johannes-Christen jedes Jahr auf die Beine stellen, ist beeindruckend. #KiTaWo2020 Beim ganzen Aufwand kann dann manchmal aus den Augen fallen, was mit den vielen Menschen ist, zu denen wir die Brücken bauen wollten: Welche Glaubensfreunde oder-bekannte laden wir ein? Bieten Menschen anderen Glaubens Gastvorträge und Gesprächsrunden an? Wann gehen wir aufeinander zu, wenn Protokolle schreiben, in CC setzen, Chorproben, Auf- und Abbau keine Zeit dazu lassen? #GuteFragen #Dreiklang

Langsam kommen mehr dieser Angebote, wie Vorträge über den johannischen Glauben jedes Jahr zum Start der Kirchentagswoche. Aber wie viele Programmpunkte sind dagegen primär für uns gedacht? Oder anders: Wo beschäftigen wir uns thematisch mal nicht mit uns selbst, sondern mit anderen Glaubensrichtungen? Idealerweise ZUSAMMEN mit den Menschen dieser Glaubensrichtungen?

Es gibt schon einige Menschen, die sich bei uns wohl fühlen. Logisch, sagen wir. Oder erstaunlich, wenn man bedenkt, was für Tauben wir teilweise an ihre Kreuze malen: Los geht’s, wenn wir ohne Erklärung von “Urgemeinde”, “Missionshelfer” und “SfG” reden und nicht darüber nachdenken, dass mein Gegenüber oder Gäste im Raum diese Begriffe nicht verstehen können. Geht weiter mit Befremden, wenn auswärtige Stammtische mal in unseren Häusern stattfinden sollen. Und endet bei Sorgen, dass man bei Liebesbekundigungen vor anderen christlichen Altären vor dem falschen Gott gelandet sein könnte. #HirtUndEineHerde

Ganz ohne Anklage lohnt es sich, immer wieder zu schauen: Wo haben Nicht-Johannis-Christen bei uns Platz? Als Freunde und Glaubensfreunde, in der Verantwortung, einfache Gäste oder auch als Amtsträger. Selbst, wenn sie nicht Kreuz-und-Taube tätowiert haben. Das Potenzial ist riesig, weil die johannische Lehre gibt alles dafür her. Beziehungsweise unser Kernauftrag. Wer überbrücken will, muss in die Welt scheinen, aber auch alte Bräuche ablegen. Nicht auf die Welt warten, sondern auch mal erzählen, warum man den “eigenen Brückenpfeiler” eigentlich ganz geil findet.

Zum Jubiläum von 100 Jahre Friedensstadt Weißenbergs soll dieses Jahr ein “Fest Begegnung” stattfinden, zu dem explizit nochmal ALLE eingeladen sind. Super Idee! Warum eigentlich nur dieses Jahr?

Janosch & Robin
Buschfunk-Redaktion

Buschfunk Jahresrückblick 2019

Freunde des gesprochenen Jahres,

Menschen, Podcasts, Ovationen: 2019 ist fast am Ende und wir blicken in einer vollgepackten Sendung der Superlative zurück auf die schönsten Beiträge, die peinlichsten Momente und die größten Aufreger des Jahres. Dazu gehört natürlich auch ein kleiner Ausblick auf 2020. Oder wie wir sagen: Das Jahr des Buschfunks…

Puuh, wo fangen wir bloß an? Egal, ob „Nahdran“-Interviews zum Mitweinen, Wurfsendungs-Stimmen zum Dahinschmelzen oder authentische Emotionen beim Handzettel-Verteilen – in den letzten 12 Monaten gab es von der Buschfunk-Redaktion viel Bewährtes. So langsam merkt man uns alten Podcast-Hasen an, dass wir den Kram hier schon seit vier Jahren machen. Doch mit generationsübergreifenden Audio-Projekten (Radio GSR lässt grüßen) oder dem brandneuen (und von uns erfundenem Distrubutionsmittel des) Newsletter war auch einiges Neues dabei und wir schwebten galant und fast ohne nachhaltige Schäden durch 46 Beiträge. Das alles hier zusammenzufassen ist selbst für uns Wortliebhaber kaum möglich, deswegen wollen wir mit euch zusammen traditionell resümieren: MIT DER GROSSEN BFUNK-AWARDS-GALA!!!1!ELF!

Was hat uns am besten gefallen? Was hat wider Erwarten überhaupt nicht funktioniert? Und wer hat unsere schlechten Gags gar nicht erst verstanden? Hört also rein, stimmt ab und gewinnt mit etwas Glück und viel Gottvertrauen das Buschfunk-Carepaket inklusive Sauna-Gutscheinen für Vidafit und vielen (oder nur ein paar, mal schauen) weiteren Überraschungen! Wichtig: Damit wir eure Kontaktdaten haben, schreibt uns bitte nach dem Abstimmen entweder einen Mail an buschfunk.redaktion@gmail.com oder hinterlasst uns einen Kommentar. Unter allen Einsendern verlosen wir dann den Preis. (Und ja, der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.)

Worauf warten wir noch? Ab zu den Kategorien:

Bestes Interview / Beste Reportage 2019

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Beste Wurfsendung 2019

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Beste Kolumne 2019

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Bestes Titelbild 2019

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Aber wir wissen, dass viele von euch den Jahresrückblick nur aus einem Grund hören: dem Blick hinter die Kulissen mit Buschfunk-Hautnah! Welcher Redakteur hat schon mal das Bett mit dem anderen geteilt? Wer hat sich nur geprügelt und wann fliegt den vieren die ganze Kiste (endlich) um die Ohren? Freut euch: Denn FAST alle dieser Fragen werden nach der Bfunk-Awards-Gala wieder ungeschont ehrlich beantwortet…

Was sind Eure Highlights aus diesem letzten Buschfunk-Jahr? Welche eurer Favoriten sind gar nicht unter den Nominierten? Schreibt es uns in den Kommentaren oder in einer Mail an buschfunk.redaktion@gmail.com

Wie auch in den letzten Jahren möchten wir die Gelegenheit nutzen, ein großes DANKE an alle Hörerinnen und Hörer bzw. sonstige Unterstützer*innen dieses Podcasts zu sagen. OHNE EUCH IST ALLES DOOF! Wir geben damit ab in die Winterpause, nutzen die Zeit zur Aufnahme vieler neuer Podcasts und kehren am 14. Februar 2020 furios zurück. Wir hören uns im neuen Jahr und freuen uns darauf, denn wer hört nicht gern Buschfunk! #schaffendürfen #gernemehr

Robin, Dimitri, Janosch & Rüdiger
Buschfunk-Redaktion